22 April 2005 - 15:17 -- Tyler

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Hommingberger Gepardenforelle

Bild auf quietflyfisher.com gefunden


(Bild von http://www.quietflyfisher.com)

Die Gepardenforelle (auch Tigerfisch genannt, engl.: Cheetah Trout, fr.: truite-guépard) schwimmt dank einer Aktion der c't durchs deutschsprachige Internet. Was die meisten und wohl auch Heise nicht wissen: Sie ist kein Fabeltier, sondern nur extrem selten. Wenn ein Angler nur eine Wildlebende in seinem Leben fängt, hat er schon unwahrscheinliches Glück gehabt.

Gepardenforellen enstehen aus der Kreuzung Bachforelle (weiblich) mit Bachsaibling (männlich). Die Bachforelle (in den USA auch German Brook Trout genannt) ist eine heimische Forellenart, während der Bachsaibling aus Nordamerika stammt. Im 19 Jahrhundert wurden sie auf beiden Kontinenten eingeführt. Die Gepardenforelle hat eine außerordentlich schöne Fellfärbung und ist ein hochleckerer Speisefisch. Sie sind steril, werden aber zum Beispiel in Oberfranken gezüchtet.

blubb!


Original Rezept: Hommingberger Mandelgepard

1 fangfrische Hommingberger Gepardenforelle,
etwas Mehl zum Wenden,
Butter,
1 Zitrone,
Salz und Pfeffer,
Mandelblättchen
Petersilie, gehackt

Die ausgenommene Hommingberger Gepardenforelle innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen und mit Zitronensaft beträufeln. Den Fisch zuerst in Mandelblättchen, danach in Mehl wenden und in heißer Butter zirka 10 Minuten bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten braten. Mit brauner Butter, Zitronenscheiben und Petersilie servieren.

Link: Jagd auf die Gepardenforelle