10 Juli 2006 - 14:27 -- TylerDurden

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Kindheitserinnerung – Die WM-Hymne von 1990


Da kamen gerade Aufnahmen von `90. Jetzt bin ich wieder etwas traurig. Es hätte klappen können.


Apropos '90: Zur Feier des Tages die WM-Hymne damals.


Ziemlich kitschig und "cheesy" das Video, aber das Lied und die Nannini ist
eine Kindheitserinnerung von mir, schon deshalb kann ich den Italienern
nicht böse sein. Die deutsche Übersetzung des Liedtextes beschreibt auf
überraschend poetische Art und Weise meine magischen Abende vor
der Großbildleinwand.

"Vielleicht wird es kein Lied geben, um die Regeln des Spiels zu ändern.
Aber ich möchte dieses Abenteuer so erleben, ohne Grenze mit dem Herzen
in der Kehle. Und die Welt im Farbenrausch, der Wind streichelt die Fahnen.
Ein wohliger Schauer ergreift dich, reißt dich mit und zerfließt in einer Umarmung.

Magische Nächte, ein Tor ersehnend - unter dem Himmel eines italienischen Sommers.
Und in deinen Augen der Wille, einen Sommer zu gewinnen und ein Abenteuer dazu.

Dieser Traum, der als Kind beginnt, der dich immer weiter trägt, ist ein Märchen.
Und aus den Umkleidekabinen kommen die Kinder heraus und das sind wir."




Magische Nächte, ein Tor ersehnend - unter dem Himmel eines deutschen Sommers....
Hach ja, war das nicht schön? Ich bin gerade etwas wehmütig, das war nämlich unsere
Weltmeisterschaft, unser unbeschwertes Sommerfest, das kommt in 50 Jahren nicht mehr.

Und den Sportfreunden, die ich sowieso schon immer höre, bin ich sehr dankbar für
ihre unsere Hymne. Pocher hat zuwenig Text und Grönemeyers Samba-Weltmusik
ist mir zu bemüht politisch korrekt.