29 Juli 2006 - 20:15 -- Sunny

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Fantasy Filmfest 2006

Der erste Abend des Fanstasy Filmfests ist vorbei und er hat mir schon 2 sehr nette Filme beschert.


Eröffnet wurde das Fest mit "Severance", einer englischen Horror-Splatter-Komödie. Die Geschichte ist schnell erzählt, eine Gruppe Mitarbeiter des Waffenherstellers "Palisade" fahren zu einem kleinen Betriebsausflug in die ungarischen Wälder. Leider verfahren sie sich und landen in einer kleinen Hütte mit einem finsteren Geheimnis. Schon bald merken sie, dass irgendjemand jagt auf sie macht, der erste verliert ein Bein in einer Bärenfalle und naja man kennt das ja. Achja und für PD haben sie auch noch eine ganz nette Paintballszene mit eingebaut.
Zum Glück wendet der Film sich immer wieder von den typischen Klischees ab und er belohnt den mitfiebernden Zuschauer immer wieder mit verdammt lustigen Szenen (Der Rest unserer Gruppe findet irgendwann doch noch ihre richtige Unterkunft, in der schon ihr Chef auf sie wartet. Als der erfährt, dass eine Gruppe verrückter Killer hinter ihnen her ist, packt er den mitgebrachten Raketenwerfer aus und stellt sich damit vor dem Haus auf. Als die Killer aus dem Wald rauskommen, drückt er ab, die Rakete zieht im letzten Moment nach oben und holt ein gerade überfliegendes Flugzeug vom Himmel :hehe: )

8 von 10 Messer im Arsch

Der zweite Film dieses Abends war ein Action Thriller aus Hongkong namens SPL. Auch hier war die Handlung nicht wirklich innovativ, ein Cop und seine 4 Kollegen wollen sich an einem skrupelosen Unterweltboss rächen. Toll waren die wunderschöne Musik und die netten Bilder, in denen der Film erzählt wurde. Gut, man musste sich auch mehr oder weniger auf diese beiden Elemente konzentrieren, denn die englischen Untertitel dieses chinesischen Films gingen teilweise so schnell, dass man nicht mit lesen mitkam.
Es endete in einem furiosen Showdown in denen die Martial Arts Helden Sammo Hung und Donnie Yen mal wieder kräftig austeilten.

8 von 10 unglaublich laut nachgeladenen Pistolen


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28.7.2006


Heute gings weiter, ich bin noch etwas wirr im Kopf bitte also alles zu entschuldigen, was ich jetzt noch so von mir geben werde.


Der erste Film dieses Tages kam aus Luxenburg und hörte auf den schönen Namen "Minotaur".
Aha Theseus und sein alter Bullenkumpel also. Dachte man jedenfalls vorher. Wars aber leider nicht. Theo, Gewinner des ersten Preises im Faramir Look alike Contest machte sich auf den Minotauren zu töten, da die bösen äh weiss nicht mehr wie dieses Volk hieß, die Besitzer des Minos, jedes dritte Jahr in sein Dorf kamen und 8 Jungfrauen mitnahmen um sie zu opfern. Letztes Mal war Theos Freundin dabei und eine Aussätzige auf dem Berg erzählte ihm, dass diese noch im Labyrinth des Minos leben und auf ihn warten würde.Tat sie aber nicht, naja er und die anderen seiner Gang liefen 1,5 Stunden immer wieder durch die gleichen 3 Gänge der ziemlich schlechten Kulisse und flüchteten vor dem Mino oder wurden irre oder beides. Am Ende spießte Theo ihn noch mit seinem eigenen Horn auf. Der Rest starb. Und das zurecht.
Das einzige was den Film etwas rettete, war das Zeug, dass der böse Priestermensch kiffte und auf das die beiden zu opferten Jungfrauen so horny wurden, dass sie sich erstmal gegenseitig heftigst knutschen mussten.

2 von 10 Minisaurons



Danach sind wir in "Storm" aus Schweden. Der war toll, hat die Höllenqualen des ersten Films sofort wieder wettgemacht. Beschreiben kann ich ihn allerdings nur schwer, man merkte aber, dass der Macher ein großer Donnie Darko Fan gewesen sein musste. Es war auf jedenfall eine sehr wirre Achterbahnfahrt durch Stockholms Nachtclubs, vereinsamte Kleinstädte, Krankenhäuser und Cuba.

9 von 10 Ostdeutschen Schmelzwerken



Nach diesem stressigen Programm gönnten wir uns am Ende noch eine bitterböse Komödie aus Dänemark. Ein Pfarrer hatte sich hier die Aufgabe gesetzt Ex-Häftlingen wieder auf die richtige Bahn zurückzuhelfen. Deswegen wohnte bei ihm in der Kirche ein dicker alkoholsüchtiger Vergewaltiger-Dieb, ein Saudiarabischer Tankstellen Räuber und ein Neonazi Schläger, der erstmal die Bibel und das Kreuz in seinem Zimmer durch "Mein Kampf" und ein "Hitler Bild" austauschte. Die Dialoge zwischen dem Pfarrer, der sich alles schlechte schönreden konnte und seinen Besuchern waren zum schießen. Geschossen wurde auf ziemlich vieles: Vögel, Katzen, Nazis und schließlich auch auf den Pfarrer. Schwärzeren Humor hab ich selten gesehen.

9 von 10 Take That Mitgliedern


Fazit bisher:
5 Filme in 4 verschiedenen gesprochenen und 3 verschieden untertitelten Sprachen.