12 August 2006 - 21:27 -- Nichtraucher

Keine Lieder über Liebe

"Keine Lieder über Liebe" in der Nichtraucher-Wahrnehmung

Ein größtenteils improvisiertes Autorenfilmchen über eine Dreiecksbeziehung, Heike Makatsch hat was mit dem Bruder ihres Freundes, aber was? Nicht sehr originell und die Machart mit der erzwungenen Authentizität (Film im Film ect.) wirkte auch recht verkopft, und ich werde mit Norddeutschen eh nicht so warm, dieses ganze Hamburger-Schule-Zeugs, naja smilie

Ist trotzdem ein guter Film, ich war am Ende wirklich berührt.

Heike gibt alles und weint und lacht und macht spöttische Kommentare und man muss sie einfach ganz doll lieb haben smilie Jürgen Vogel ist ebenfalls sehr gut, er gibt einen unnahbaren Stoffel, der durchaus charismatisch, aber letztendlich viel zu egozentrisch ist für was Ernstes. Man nimmt es ihm ab. Der Arsch.

Wäre es kein deutscher Filmschulabsolventenfilm, sondern ein gekonnt kitschnaher französischer Liebesschmachtfetzen im Stil von "Un homme et une femme" wäre er richtig toll. These: das deutsche Kino bietet nicht die Filme, die ein Glamourgirl wie Heike braucht, um die Leinwand so zu verzaubern, wie sie es könnte.

Fazit: Der Film für alle, die gerade Beziehungsstress haben und damit nicht klar kommen. Und für Tomte-Fans. Und Makatsch-Fans.