21 Oktober 2006 - 20:30 -- Sunny

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Muse – Blackholes and Revelations

So, dann will ich mal mein beharrliches Schweigen zum neuen Muse Album Blackholes and Revelations brechen.



Unter den Fans, oder den Leuten die gerne Muse hören gibt es große Meinungsdifferenzen über diese CD. Es würde nicht mehr nach Muse klingen, alles viel zu elektronisch, zu kitschig, man hätte lieber den altgewohnten Sound gehabt und so weiter.
Man kann das auch nicht abstreiten, ich finde diesen Schritt aber gut. So sehr mir der Vorgänger "Absolution" gefallen hat, fehlte es auch an neuen Ideen. Diese gibt es auf "Blackholes and Revelations" zu genüge. Nicht immer sind sie auch gelungen, aber immerhin sind sie da.

Fangen wir mal mit den schlechten Seiten an.

"Supermassive Blackhole" sticht da ganz groß heraus. Eine Tanznummer wollten sie damit schreiben, weil sie so toll in den New Yorker Nachtclubs gefeiert haben und da auch mal was von sich hören wollten. Aha. Für mich klingt das Lied wie eine Mischung aus JJustin Timberlake und dem Künstler den man mal unter dem Namen Prince kannte. Sowas sollte man nicht machen.

Zum Glück fällt diese Nummer aus dem Rest des Albums deutlich raus. Da finden sich mit dem tollen Opener "Take a Bow", dem süßen "Invincible oder dem rockigen "Exo-Politics" Lieder die mit zum besten der Bandgeschichte gehören.
Besonders hervorheben möchte ich das Abschlußlied "Knights of Cydonia", für mich die Muse Interpretation von "Bohemian Rhapsody" smilie

Insgesamt vielleicht kein Meilenstein, aber der Schritt in die richtige Richtung. Man (naja ich zumindest) will ja nicht immer wieder das gleiche Album vorgesetzt bekommen. Bin schon sehr gespannt wie es musikalisch weitergeht mit dieser Band.