30 April 2005 - 12:30 -- Nichtraucher

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Local Hero

Neues Cover der DVD


Nun direkt zu einem anderen Meilenstein meiner Filmographie, Local hero, die schottische Kultkomödie von 1983.

Es war an einem warmen Sommerabend an meiner FH, Unikino war angesagt, ein beliebter Event, für eine kleine Mark gab es all die coolen Klassiker als Doppelvorstellung im großen Hörsaal. Diesmal waren "The Commitments" und "Der kleine Horrorladen" angesagt. Beide kannte und liebte ich, der Besuch war Pflicht. Mit Bier und Chips bewaffnet hatten wir es uns zusammen mit ein paar hundert anderen Studis gerade auf den harten Bänken bequem gemacht, als ein dürrer ASTA-Vertreter uns mit Piepsstimme verkündete, sie hätten die angekündigten Filme leider nicht bekommen, stattdessen gäbe es nun "Local hero" und "Karnickels". Beide Filme waren mir unbekannt, schienen mir aber keineswegs geeignet, einen Kultfilmabend zu bestreiten. Groß war das Gebuhe und die allgemeine Enttäuschung, etliche gingen wieder, aber wir blieben, immerhin war "Local hero" britisches Kino und ich war auch schon mal in Schottland gewesen, ich wollte dem Film eine Chance geben. (weiterlesen)

29 April 2005 - 10:07 -- Alex

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Die Filme von Alan Smithee

Vater und Sohn vereint


("Nut House" vom späteren Spiderman-Regisseur Sam Raimi)

Im Laufe seiner 36jährigen Karriere hat Alan bei 65 Filmen und TV-Produktionen Regie geführt, war zweimal Assistant Director, hat 9 Drehbücher geschrieben, in 6 Filmen als Schauspieler mitgewirkt, für 2 Filme die Filmmusik komponiert, war bei 2 Filmen der Kameramann, bei 2 weiteren der Editor und fungierte je einmal als Art Director, als Production Designer und als Produzent – eine sehr ertragreiche, aber wechselvolle Karriere mit Höhen und vor allem mit vielen Tiefen. (weiterlesen)

25 April 2005 - 16:05 -- Nichtraucher

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Urlaub in Griechenland

Das Schöne an Griechenland ist die totale Relaxtheit, die einem förmlich an jeder Ecke überfällt. Die Griechen sind einfach locker, selbst im größten Gewühl bleiben sie lässig, quatschen einen nie voll und wollen einem keinen Tand andrehen oder in dunkle Kaschemmen ziehen. Nein, sie gehen das anders an, sie bieten alles, was der Tourist brauchen könnte, nette Tavernen, kleine Läden, Mopedverleihs, und dann setzen sie sich in den Schatten und man kann das Angebot nutzen oder auch nicht, das scheint ihnen bumms zu sein. Das alles strahlt eine solche Lässigkeit aus, dass die Entspannung in Minuten nach Verlassen des Flughafens eintritt, schon die Fährfahrten zu den Inseln sind Urlaub pur: man hängt mit einem eiskalten Bierchen an der Reling, die Sonne knallt auf die Nase, der Seewind kühlt die Stirn, Delphine tollen in der Bugwelle und gezackte SiIhouetten zahlloser Inselchen gleiten vorüber wie Traumgebilde... und schon ist man so locker, dass man aufpassen muss, keine Körperteile zu verlieren. (weiterlesen)

22 April 2005 - 15:17 -- Tyler

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Hommingberger Gepardenforelle

Bild auf quietflyfisher.com gefunden


(Bild von http://www.quietflyfisher.com)

Die Gepardenforelle (auch Tigerfisch genannt, engl.: Cheetah Trout, fr.: truite-guépard) schwimmt dank einer Aktion der c't durchs deutschsprachige Internet. Was die meisten und wohl auch Heise nicht wissen: Sie ist kein Fabeltier, sondern nur extrem selten. Wenn ein Angler nur eine Wildlebende in seinem Leben fängt, hat er schon unwahrscheinliches Glück gehabt. (weiterlesen)

21 April 2005 - 23:44 -- Thanil

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Queen in Frankfurt

Yeah, Paul Rogers + Lichtshow


Das Queen-Konzert war meiner Meinung nach ganz große Klasse. Ich war in meinem Leben ja schon auf einigen Konzerten und kann vielleicht einige Dinge mit anderen vergleichen. Beispielsweise der Sound war einfach dramatisch gut. Es gibt ja wenige Bands auf der Welt, die Live fast studioreif spielen. Queen scheinen dazu zu gehören.

Was mich besonders beeindruckt, das ist die individuelle Klasse der Künstler. Brian May und Roger Taylor hätten ja scheinbar irgendwie beide das Zeug zu hervorragenden Solokünstlern. Beide können singen, beide sind großartige Entertainer, und beide beherrschen ihr Instrument perfekt - auch nach 19 Jahren Pause, wie es scheint. (weiterlesen)

18 April 2005 - 22:35 -- Nichtraucher

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Silverlit Ufo

how cool is that?


Das Silverlit 85612 - R/C X -Space Ufo scheint mir ein nettes kleines Spielzeug zu sein. Warum man eine Sendung-mit-der-Maus-Plüschfigur dazu erwerben sollte, ist mir zwar schleierhaft, aber die Vorstellung, das Ding über die Kohlehalden des Reviers flitzen zu lassen gefällt mir. Vielleicht könnte man es noch illuminieren und zahllose Ufo-Meldungen provozieren..

18 April 2005 - 16:19 -- Tyler

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Microsoft Marketing

Microsoft Marketing


Microsoft startet eine globale Werbekampagne, um "die kreativen Möglichkeiten, die sich insbesondere durch den Einsatz von Windows XP ergeben" anzupreisen.

Die Kosten, um in den nächsten 15 Monaten insgesamt 51 verschiedene TV-Werbespots, 39 Zeitschriftenanzeigen und 250 Online-Werbebanner weltweit (auch in Deutschland) schalten zu lassen: Hunderte Millionen Dollar

Die EXIF-Metadaten im Werbebild vergessen: Unbezahlbar

13 April 2005 - 12:21 -- Arbrandir

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Verzweifelte Hausfrauen

Meine Nachbarinnen sehen anders aus...


Desperate Housewives, die lt. Promotion "neue-noch-nie-dagewesene-Sex and the City-aber-sowas-von-in-den-Schatten-stellende" Sitcom auf Pro 7.

Fazit nach Kostprobenanalyse: Diese ach so "neue" Serie ist genauso hohl wie Sex & the City. Frauen, die solcherart Medienrepräsentation für "befreiend" halten, müssen wirklich arg arm dran sein, und Männer, die solcherart präsentierte Frauen für erstens real und zweitens auch noch für begehrenswert halten, müssen dringend erwachsen werden und mal Frauen im echten Leben begegnen. (weiterlesen)

08 April 2005 - 01:20 -- Lothiriel

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The Internet is for porn

Avenue Q

Dies ist das erste Bild, daß ich Mitte 2003 aus diesem Musical sah und das mich bewog, mich nicht näher mit dem Stück zu befassen, denn es machte den Eindruck, es mit einer Bühnenfassung der Sesamstrasse zu tun zu haben. Und die Sesamstrasse als Musical gehört zu den Dingen, die ich nicht haben muss. Ehrlich.
Ostern 2005 überkam mich die grosse Langeweile und ich entschied, mir mal wieder einen Überblick über die aktuellen Broadwaystücke zu verschaffen. Tja, da war es dann wieder, das Sesamstrassenstück, offenbar nicht unterzukriegen und von aller Welt geliebt. Diesmal fiel mein Blick allerdings auch auf die Tracklist der CD, ein mittelschwerer Lachkrampf war die Folge, denn schon die Titel haben es in sich, folglich musste ich sie mir anhören. Es ging nicht anders. Und es war das Opfer wert!

Avenue Q
(click me for porn)

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07 April 2005 - 15:22 -- Tyler

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Bildschirmkunst

Monitorbogen


Gefunden bei www.martinpyka.de. Ganz Techniker erinnert ihn das an ein wenig an Leonardo da Vincis Erkenntnisse zum Thema Brückenbau (Proportion, Bogenschub, Statik). Gizmo, ein Gadget Weblog, staunt mehr über die Menschen dahinter: "These people have access to your bank records."

Mit ein paar Dutzend großen LC-Displays könnte man auch ein schönes Kartenhaus bauen.

05 April 2005 - 23:33 -- Tyler

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Wikibloat



Vor 4 Jahren startete Wikipedia und dann tauchte die Seite immer öfter in den Google Hits auf, wenn ich was suchte. Zuerst war ich irritiert und wusste mit der Seite mit dem komischen Puzzle-Symbol wenig anzufangen, schon wenig später schaute ich dort direkt nach, wenn ich einen Überblick suchte. Noch bis Freitag läuft jetzt in Frankfurt (Main) die erste internationale Wikimedia Konferenz, sowas wie eine RingCon für Wikipedianer nur ohne Elben. Die freie Enzyklopädie hat aber auch ihre Probleme und, ich nenns mal, Eigenheiten.

Heute entdeckt:
Selbst bei einem so simplen Eintrag wie zum Beispiel "Milch" ist die Diskussion 57 (sik!) Bildschirme lang und Admins mussten den Artikel immer wieder sperren, weil eine kleine Minderheit ständig querschoß. Was ein Irrsinn! Ich mag mir gar nicht vorstellen, was es bei anderen Themen erst für gigantische Reibungsverluste gibt.

04 April 2005 - 19:21 -- Tyler

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Desktop Bilder

Chaos



Ich sollte mal wieder meinen virtuellen Schreibtisch aufräumen... *seufz*

04 April 2005 - 03:40 -- Tyler

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Die Top 5 die der Rolling Stone vergessen hat

Ich verlinke Technology & Witchcraft, die den Media Digest verlinken, der sich auf die neue Ausgabe des Rolling Stone bezieht. Die haben nämlich die »500 besten Songs aller Zeiten« gekürt.

Best Songs ever

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02 April 2005 - 19:47 -- Tyler

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Homeless Nerd

Es gibt in New York einen 21jährigen der im Starbucks 40th Avenue New York lebt. Der Junge heisst Corvey und verbringt den ganzen Tag dort an seinem Ungetüm von PC, Röhrenmonitor und altem Dell Laptop.

Starbucks Nerd

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01 April 2005 - 13:32 -- Tyler

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Tyler Durden ist zurück

The bar is empty, and the bartender says, “Welcome back, sir.”
I’ve never been to this bar, ever, ever before.
I ask if he knows the name Tyler Durden.
The bartender grins with his chin stuck out above the top of the neck brace and asks, “Is this a test?”
Yeah, I say, it’s a test. Has he ever met Tyler Durden?
“You stopped in last week, Mr. Durden,” he says. “Don’t you remember?”

Ich sah Mr.Durden diese Woche im Buchladen neben mir stehen und war nicht schlecht überrascht, denn die deutsche Übersetzung war schon seit Jahren, praktisch seit dem Film, vergriffen. Allein auf eBay konnte man noch zerlesene Ausgabe für 50 Euro ersteigern; und das für ein Taschenbuch!

Die Vertriebsabteilung von Droemer/Knaur damals:
Wir kennen die momentane Nachfrage nach diesem Titel durchaus. Eine Neuauflage ist allerdings aus Gründen, die wir hier nicht erörtern können, derzeit leider nicht möglich”

Klingt mysteriös, ich hätte gerne gewusst was das Problem war, womöglich eine idealistische Auflehnung gegen die Marktwirtschaft. Sei’s drum, bei Goldmann ist jetzt Anfang des Jahres die Neuauflage von Fight Club erschienen:

Fight Club Buch

Das Coverbild der Zelluloidrolle ist gut gewählt. In Fight Club ist das Medium Film in seiner analogen Version eine Metapher für Bewusstsein. (Schlauer Satz, nich? Das habe ich einmal in einer Seminararbeit über FC gelesen.) Und Cuck Palahniuk hat ja diesen repetiven, abgehackten, schnell lesbaren Stil, mit dem er drei Szenen gleichzeitig beschreibt, während sich der Off-Erzähler zusätzlich noch Gedanken darüber macht, was er als (schizophrener) Proganist gerade tut. Es heisst ja, Pahlaniuk hätte eine perfekte Drehbuchvorlage geliefert, ich glaube aber nicht, ob jemand anderes als David Fincher das so kongenial verfilmen hätte können. Er benutzt zum Beispiel fast nur schnelle Schnitte und Einstellungswechsel für die Erzählweise um einen stream of consciousness zu erzeugen, Schwenks oder Zooms kommen kaum vor. Stattdessen bewegen sich die Schauspieler immer zur Kamera, anstatt andersherum. Die meisten anderen Regisseure hätten den direkt gegenteiligen Weg eingeschlagen und die Wackelkamera ausgepackt, um das Gefühl von Subjektivität zu vermitteln.

Das Buch hat im Gegensatz zur Verfilmung kein offenes Ende (es ist auch leicht anders), im Grunde ist die Handlung aber erstaunlich gleich, nur eine Buch-Szene ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Tyler klaut das Fett für seine Seife nicht aus einer Schönheitsklinik, sondern aus dem Kühlschrank von Marla Singer, die sich damit die Lippen aufspritzen will. Naja. Ziemlich bescheuert, Finchers Version ist da besser.

Now Playing:
Where is my Mind? – The Pixies