19 August 2005 - 11:24 -- Nichtraucher

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Ben Hur


Ich war zehn oder elf, als ich mit meinem Vater in "Ben Hur" ging, der lief da nämlich im Programmkino, nachmittags, glaube ich. Mein Vater geht nie ins Kino und ich kannte nur das Schulkino, wo "Star Wars" lief, wenn man Glück hatte und "Ein Käfer gibt Vollgas", wenn nicht. Somit war entweder "Ben Hur" oder "Excalibur" der erste Film, den ich im Kino sah. Ich bin für "Ben Hur", hätte mehr Stil. (weiterlesen)

17 August 2005 - 21:05 -- Wetterhexe

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Wilhelma in Stuttgart


Wenn es mal irgendwen nach Stuttgart verschlägt, die Wilhelma bietet sich für einen halben Tag als Ziel an. Triskel und ich waren ungefähr vier Stunden drin und hätten es sicher auch länger ausgehalten, wenn es nicht so nasskalt gewesen wäre und wenn das Terrarium nicht gerade umgebaut werden würde. Wir sahen's ja ein, auch ein nettes, kleines Kroko braucht irgendwann mal mehr Platz. Leider kommt man durch den Umbau bedingt nicht mehr zu den Kaiserpinguinen (Königs~?), aber wir sahen ja diese nette Gesellen. Sehr putzig.

Auch in der Volière war einiges los, komische Perlhühner, die auf irgendeine Weise auf die Bäume gekommen waren (Wirklich, die sehen nicht so sportlich aus. Die sehen nicht mal aus, als ob sie fliegen könnten.), Schwarzstörche, Seevögel usw. Die rosa Löffler, korrekt bezeichnet mit Ajaia ajaja (bitte auf der Zunge zergehen lassen ... *dahinschmelz*) waren leider nicht zu sehen, schade.

Der Eingangsbereich des Insektenhauses muss einem liegen, wenn man sich an achtbeinigen, krabbelnden Lebewesen jeglicher Art erfreuen kann, hält man sich da sicher länger auf. (weiterlesen)

16 August 2005 - 10:07 -- Morgoth

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Die Menschen sind nicht gleich

Prolog

Meiner Krankenakte nach zu urteilen lautet mein Name Janus Ludwig. Ich soll 43 Jahre alt sein und zudem auf richterliche Verfügung Insasse der Sebaldusklinik für Psychiatrie. Viel mehr ist es nicht, was sich gesichert über mich sagen ließe, meinte gerade eben kopfschüttelnd Dr.Schwarz bei seiner Visite. Mein Leben solle ich aufschreiben, Schreibblöcke und Kugelschreiber habe ich reichlich von der jungen Schwester mit dem scheuen Blick auf meine Zelle bekommen. Wie sie mich fürchten. Wie sie alle schwitzend mit zittrigen Händen auf den Boden blicken, wenn sie bei mir sind. Wie sie mehr sich selbst als mir zu suggerieren versuchen, dass ich ihnen ähnlich sei, ihre Launen und Gelüste teile. Aber ich stehe außerhalb. Ich bin ihr Spiegel und zugleich ihr Richter. Und nun muss ich reden.



Kapitel I

Geboren wurde ich am siebzehnten November 1962, an einem Tag, an dem eine helle, weißgraue Wolkendecke wie ein dünnes Leichentuck das Land überspannte, von Zeit zu Zeit feinen Nieselregen auf die schmutzige Asphaltstraße zwischen den beiden Reihen alter Backsteinhäuser sendend. Die Wehen setzten früh ein, früher, als sie es sollten. Die schmerzerfüllten Schreie meiner Mutter, als sie verkrümmt, mit Tränen in den Augen und zuckenden Beinen aich auf dem Rücksitz wand, waren die ersten Signale, die ich in diese Welt sandte. Keiner der Ärzte in der städtischen Klinik hatte ernsthaft Hoffnung, dass sie die Geburt überleben könnte. Doch nachdem ich mich in einem mehr als zehnstündigen Kampf aus meiner Mutter herausgequält hatte und ohne Schrei an das Licht der Welt getreten war, legte sich eine tiefe Entspannung über ihren gepeinigten Körper. Und während ich, das zu kleine, zu leichte Frühchen, die nächsten Tage im Brutkasten lag und mit allem versorgt wurde, was mich auf dieses Leben vorbereiten sollte, genas meine Mutter wie durch ein Wunder, wie die Ärzte es gewiss ausgedrückt haben werden. Kaum eine Woche war vergangen, seit sie in einem Ringen auf Leben und Tod moch ins Diesseits befördert hatte, da konnte schon mein Vater uns aus der Klinik abholen. So, wie sie wieder gesund und kräftig wurde, so schlug auch das Wetter um. Blau strahlte nun der sonnige Himmel auf die kahlen Bäume und das noch immer sattgrüne, von bunten Blättern betupfte Gras des Klinikgartens. Im Arm meiner lächelnd auf mich schauenden Mutter atmete ich weißen Rauch in die klare und reine Kälte des Spätherbsttages, bis sie sich mit mir auf den Beifahrersitz setzte. Da, nach kaum zehn Minuten Fahrt, auf einer leeren Allee aus alten Mandelbäumen, brach ich nach einer Woche mein Schweigen mit einem ohrenbetäubenden Schreien. Als mein Vater vor Schreck in den Baum raste, zog er sich kaum einige Schrammen zu. Meine Mutter aber saß still vornübergebeugt in ihrem Sitz. Der Glassplitter aus der Windschutzscheibe, der ihre Kehle durchschnitten hatte, war schnell gewesen. Auf ihrem Schoß lag ich, in Decken gewickelt, mit seligem Gesichtsausdruck. (weiterlesen)

15 August 2005 - 10:07 -- Nichtraucher

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Don't call it a Western!

Irgendwie sieht die Perspektive schief aus...?


Ein weiteres Meisterwerk aus den letzten Tagen der Technicolor-Ära, ein klassischer Edelwestern, der aber nie den ganz großen Bekanntheitsgrad erreichte wie andere Genreklassiker und der ihm doch zustände, denn "Big Country" braucht sich hinter diesen nicht zu verstecken. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass der Film so oft gar nicht wie ein Western wirkt, die klassischen Westernelemente des Kampfes zwischen Gut und Böse oder der Eroberung des Westens werden kaum ausgespielt. Im Vordergrund des 200-Minuten-Epos' steht das Drama der Akteure und eben das "big country", die staubtrockene, endlose Weite im Südwesten der USA. So erinnerte mich der Film auch oft an "Giganten" oder "Gone with the wind", er bedient sich eher der Bildsprache dieser Monumentalstreifen, seiner Szenerie angemessen, denn weiß Gott, es ist ein "weites Land"!


Endlos wie ein Ozean aus Staub und Gras brütet das Land unter der Sonne des Südens, wie winzige Inseln wirken die weit verstreuten Ansiedlungen, verloren geradezu. Die Kamera schwelgt bereits in der allerersten Einstellung in den ungeheuren Dimensionen und stellt von Anfang an die Verhältnisse klar: aus großer Distanz gefilmt wirkt die Postkutsche, die durch den Titelspann zieht, wie ein Gefährt aus dem Flohzirkus, das Städtchen, das ihr Ziel ist, wie eine Spielzeugkulisse und die Menschen dort wie Ameisen. Fast zögerlich folgt der Fokus der Kutsche und wir sehen Gregory Peck als Ostküstengentleman John McKay mit steifen Knochen aussteigen, eine schier endlose Fahrt ist zu Ende. Gerade im Westen angekommen wird er schon zur Zielscheibe des Spotts, in seinem grauen Anzug und der stutzerhaften Melone. Steve Leech, ein grimmiger Charlton Heston, Vorarbeiter der Terrill-Ranch, erlöst ihn und schafft ihn samt Koffer und Hutkarton in die Arme von McKays Verlobter, der Rancherstochter Pat. Es gibt eine kussreiche Wiedersehensszene, Pat verliebte sich während ihres Bildungsaufenthaltes in Baltimore in den schmucken Erben einer Reederei, und nun soll die Hochzeit standesgemäß hier draußen, auf der Ranch ihres Vaters, gefeiert werden. (weiterlesen)

12 August 2005 - 23:09 -- Gimli

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Du sollst nicht zweifeln

Für einen Moment reißen die mächtigen Wolkenformationen auf und geben vom Himmel den Blick frei auf eine große und doch so unbedeutende Stadt. Von allen Seiten eingeschlossen durch die graue Kahlheit der norddeutschen Winterlandschaft, erheben sich dunkle Wohntürme und schwarz schimmernde Glasbauten aus einem eintönigen in Finsternis liegenden Meer ghettoähnlicher Plattenbauten. Kaltes Licht leuchtet in den Villengegenden am Stadtrand, doch das einzige Licht, welches das Auge eines himmlischen Beobachters festhalten würde, wenn er auf diese Stadt hinabblickte, ist das warme Leuchten, das aus den Fenstern einer alten Kirche kommt und den Häusern, die diese umgeben, eine Spur von Leben einhaucht.

Die Mitternachtsmesse ist beinahe vorüber, Fetzen der Predigt dringen durch die dicken Mauern, die hohen Fenster und erzählen auch denen, die solcherlei Orte meiden, vom Kampf gegen Armut, Ungerechtigkeit, das Leiden der Menschen und einem Gott, der sie alle in diesem Kampf leiten würde. Mit Ende der Messe öffnet sich das Eichenportal, die Menschen verlassen die Kirche mit einem schwachen Leuchten auf den Gesichtern und einem Lächeln – um sich dann in der Dunkelheit der Straßen wieder zu verlieren. Auch in den Fenstern verlischt das Licht nach und nach. Eines nach dem anderen wird dunkel, bis die letzten Strahlen aus dem Tor entweichen, zu verfliegen drohen und sich dann plötzlich in einer ebenfalls heraustretenden Person bündeln. Der Pastor zieht eine füllige Daunenjacke über seine klassische Tracht und den schmächtigen Körper darin. Das letzte Licht verschwindet hinter dem sich schließenden Tor und er wirft einen kurzen Blick in den Himmel. Ein Riss in der Wolkendecke gewährt ihm Einblick in einen mondlosen Sternenhimmel; eine Sternschnuppe zieht über den schwarzblauen Himmel. Die Wolken ziehen sich wieder zusammen und mit einem Mal setzt starker Schneefall ein. Als der Pastor endlich seine Augen gen Boden gerichtet und den Reißverschluss seiner Jacke geschlossen hat, um seinen täglichen Spaziergang nach Hause anzutreten, hinterlässt er schon Spuren in einer dünnen Schneeschicht. (weiterlesen)

11 August 2005 - 12:05 -- Thanil

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Enemy at the gates


Ich habe gestern abend Enemy at the gates gesehen. Es handelt sich um einen (weiteren) Film, der die Geschehnisse in Stalingrad, Herbst/Winter 1942, portraitiert. Der Film geht unter die Haut. Allein schon die Eröffnungssequenz läßt einem das Blut in den Adern gefrieren.

Wir erleben die Geschehnisse hauptsächlich durch die Augen eines jungen sowjetischen Wehrdienstleistenden (gespielt von Jude Law), der anfangs zusammen mit hunderten weiteren unerfahrenen Rekruten in Viehwagons an die Front gekarrt wird. Am Fluss von Stalingrad öffnen sich die Wagontüren, und wir sehen nur die Gesichter der Neuankömmlinge: völlige Panik, Angst und Verzweiflung. Wir hören zwar das Gedonner der Front, aber wir sehen nur diese Augen und panikverzerrten Gesichter. Wie die Viecher vor der Schlachtbank versuchen sich einige zu drücken, die anderen taumeln völlig desorientiert aus den Eisenbahnwagons. Andere Soldaten, deren Aufgabe es ist, die Neuankömmlinge auszurüsten und an die Front zu bringen, zwingen die Rekruten mit Waffengewalt, Geschrei und viel Gewalt raus. Dann sehen wir, wohin die Reise geht: die Soldaten müssen auf kleinen Booten vollgezwängt über den Fluss, der unter ständigem Artilleriebeschuss und Flugzeugangriffen der deutschen Wehrmacht steht. Im Hintergrund sieht man die brennenden Ruinen von Stalingrad. Die Rekruten werden in die Boote getrieben, die Boote legen ab, in einer endlosen Kette über den Fluss. Ständig werden Boote versenkt, deutsche Flugzeuge greifen im Tiefflug an und zerfetzen mit ihrem Kugelhagel reihenweise Boote und Menschen. Viele der russischen Soldaten wollen fliehen, indem sie sich in die Fluten stürzen, doch sie werden durch ihre Aufseher in den Rücken geschossen, um eine Massenflucht zu verhindern. (weiterlesen)

10 August 2005 - 19:47 -- Zara

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Tolle Stimmen


Bob Ross, der Urvater einer jeden "happy little cloud" hat die beruhigendste Stimme dieses Planeten, dass muss man offiziell mal feststellen. Hach. Nachts um 2 im Wohnheim RTR einschalten und entspannen..

"That is no mistake, just a happy little accident." Millionen Menschen sitzen nachts mit einem debil-entspannten Lächeln im Gesicht vor ihrem Fernseher, nur um ihn solche Sätze sagen zu hören.
Und leider starb Bob Ross 1995 an Krebs. Sad little clouds. Sagte er am Ende jeder Sendung wirklich immer "God bless you, my friend!"? (Ich will diesen Sender wiederhaben! Oder ein Videoband.)

Täglich um 1 Uhr, und heute sind "Blue Ridge Falls" dran. Auf BR.

09 August 2005 - 13:58 -- Celebrian

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Computer-Gedichtsstunde

Gestern habe ich meiner Mutter nach längerer Zeit mal wieder eine Computerstunde gegeben - sie möchte mailen und surfen lernen - und war einigermaßen geplättet, sie hat mehr vergessen, als sie je gewußt hat. *ächz* Nun versuche ich es mit Pädagogik, nach dem Motto: Nutze die Stärken deiner Schüler. Eine der Stärken meiner Mutter ist es, Gedichte auswendig zu können, also habe ich den heutigen Nachmittag mit dieser Verzweiflungstat hier verbracht:

Nimm an, du betrittst das Computerzimmer.
Als erstes fragst du dich: welches Gerät
ist der Rechner? Es ist, das merke dir immer,
der rechteck’ge Kasten, der seitwärts steht.
(Und nicht etwa der Monitor...)

Nun sorge für Strom mit der Steckdosenleiste.
Wo der Anschaltknopf ist? Na du, also weißte!
Natürlich am Rechner, und zwar einfach der,
der am meisten so aussieht, als ob er es wär’.
(weiterlesen)

08 August 2005 - 11:03 -- Nichtraucher

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Inferno und Ekstase


Als ich mit 16 Jahren zum ersten Mal bei einem Freund im Hobbykeller (seine Eltern waren Segeln gefahren) diesen Meilenstein des Trash-Pornos sah, ahnte ich ja noch nicht, wie sehr mein zukünftiges Geschlechtsleben hiervon beeinflusst werden sollte. Mit offenen Hos.. Mündern saßen wir auf der Kunstledercouch, über uns die Henkelbechersammlung seines Vaters, und wurden von Felicita Shagwell und Lorie Swinger in die hohe Kunst der Triebe eingeführt (eingeführt, höhö..). Erst als in den folgenden Jahren mein Ruf, der einfallsreichste und technisch versierteste Hengst am Platz zu sein wuchs und die jungen Dinger praktisch Schlange standen, um mit mir den "Doppelten Rittberger" oder den "tschechischen Purzelbaum" zu proben, als ich mit dem "Elfensprung" und dem "Schwedentrunk" ungeahnte Erfolge verzeichnete und die vielfältigen Möglichkeiten des "Einarmigen Banditen" mich immer wieder selber verblüfften, da erst wurde mir klar, wie viel ich Sally Tomatoe, dem Produzenten, Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller dieses Genreklassikers verdanke. Und auch heute würde ich jederzeit unumwunden zugeben, dass Tomatoes Visionen mich... äh, nein, falscher Film, sorry. Nochmal:
Inferno und Ekstase (weiterlesen)

07 August 2005 - 23:10 -- Arwen-gegen-den-Vulkan

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Markus und Melanie - Reise durch die Raumzeit

Markus stand auf der marmornen Dachterasse eines kleinen turmartigen Baus am Nordhang eines sanft ansteigenden Hügels und schaute hinab auf das Spreetal im Herzen Berlins. Er ließ seinen Blick über die Wiesen schweifen, die steinernen kleinen Lauben und Pavillons, die Rhododendren, die kleinen Villen und Restaurants, und blickte schließlich ostwärts auf die alten großen Museen, die dort seit vielen Jahrhunderten standen. Dann wandte er den Blick in die entgegengesetzte Richtung. Die Sonne stand tief und rot am Westhorizont. Das satte Grün des Rasens und der umgebenden Wälder wurde in rote Glut getaucht. Dies war sein letzter Sonnenuntergang auf dem Planeten Erde. Markus nahm einen Schluck Sake. Er wartete, bis die Sonne vollends untergegangen war, dann verließ er das kleine Gebäude und fuhr zum Raumhafen Zehlendorf, wo bereits alles für seine Abreise vorbereitet war. Verabschiedungen würde es keine mehr geben. Die wenigen Freunde und Bekannten, die noch mit ihm in Kontakt standen, hatten bereits in den letzten Tagen von ihm Abschied genommen. Es war auch nicht wirklich von Bedeutung, sagte sich Markus. Es waren gute und liebe Menschen darunter, aber er hatte sich niemandem wirklich so nahe gefühlt, dass er jetzt noch in der Lage wäre, so etwas wie ein Gefühl des Verlusts zu verspüren. Es gab nur den einen Verlust, der der Grund dafür war, dass er nun auf seine überaus ungewöhnliche Reise gehen würde. Melanie. Drei Jahre waren vergangen, seit er Melanie verloren hatte. (weiterlesen)

07 August 2005 - 15:09 -- Mond

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U2 - Der Eingang

21 Uhr
Zwei Lichter sieht man am Ende des Tunnels.. 1...0. Es geht los!

Achtung Baby


Die Station war riesig. Ganz oben an den Decken der Station waren zwei große LCD-Anzeigen angebracht auf denen die Wartezeiten angezeigt wurden. Der riesige Bildschirm in der U2 (oder sowas ähnliches) im Hintergrund zeigte mal Animationen, mal Schriftzüge, mal Videos, mal Infos zu Konzerten oder Botschaften.

U2 Ruhleben, einsteigen bitte...
U2 Ruhleben, zurückbleiben bitte!


Nicht nur wir warteten und standen uns die Beine in den Bauch und kauten Kaugummi und drehten die Augen, als angekundigt wurde das U2 eine klitzkleine Verspätung hatte und was man sonst so tut, nein, die ganze Station wartete und stand sich die Beine in den Bauch und kaute Kaugummi ... ihr wisst schon. Die Stimmung war unter dem Boden... (weiterlesen)

06 August 2005 - 16:48 -- Triskel

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U2 - Der Hauptgang

21 Uhr
Die Flutlichter werden ausgeschaltet. 1...2...3...14. Es geht los!


Die Bühne war riesig. Ganz oben an den Außenteilen der Bühne waren zwei große Bildschirm angebracht auf denen das Konzert zu sehen war. Der riesige Bildschirm (oder sowas ähnliches) im Hintergrund zeigte mal Animationen, mal Schriftzüge, mal Videos, mal das Konzert oder Botschaften.

Hello, Hello (¡Hola!)
I'm at a place called Vertigo (¿Dónde esta?)
It's everything I wish I didn't know
Except you give me something i can feel, feel


Nicht nur wir tanzten und sangen und hüpften und klatschten und was man sonst so tut, nein, das ganze Stadion tanzte und sang und ... ihr wisst schon. Die Stimmung war vom ersten Takt an super. (weiterlesen)

06 August 2005 - 16:41 -- Triskel

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U2 - Das Vorspiel

Zum Glück ist Triskel nicht aus Zucker


ca. 15.30 Uhr
Ankunft in München. Obwohl wir anhand unseres Nummernschildes ganz klar als Nicht-Einheimisch zu erkennen sind, werden wir nach einem kurzentschlossenen Spurwechsel entzürnt von rechts hinten angehupt und mit einem bösen Blick bestraft. Bayern! *kopfschüttel*

Aufgrund einer glücklichen Fügung ergattern wir wenige Zeit später, nach weiteren spektakulären Spurwechseln und Baustellenumfahrmanövern, einen kostenlosen Parkplatz. Noch beachtlicher als unser Verkehrsverhalten war nur das des Münchners in einem kleinen gelben Auto, der nicht abwarten konnte, dass zwei LKWs in einer engen Straße aneinander vorbeifahren. Er fuhr zwischen zwei parkenden Autos den Bordstein hoch und nutzte den Bürgersteig als Umgehung.

gegen 16 Uhr
Scheinbar aufgrund eines Missverständnisses haben wir alle den deutschen Sommer falsch eingeschätzt. Also zogen wir los in einem schwedischen Textileinzelhandelsunternehme noch ein wenig wärmende Kleidung zu kaufen. Ich bin jetzt stolze Besitzerin eines dunkelgrün-hellgrün-weißen Herrenpullovers. (weiterlesen)