21 Februar 2006 - 19:16 -- Nichtraucher

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Die SZ-Cinemathek: DVD-Cover des Grauens

Hier kommt Alex.


Die SZ-Cinemathek geht in die zweite Runde. 50 weitere Meisterwerke oder das, was die dafür halten, darunter echte Perlen wie "Indien" (kaufen!) und komisches Zeugs wie "Die Sehnsucht der Veronika Voss". Naja. Kenn ich gar nicht, klingt aber doof.

Leider hasse ich die SZ-Cinemathek und zwar aus einem einzigen Grund: ihre Cover. (weiterlesen)

19 Februar 2006 - 00:10 -- Tyler

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Hartz IV Proteste in Pakistan?

"We Wanted to be Hanging Vice-Chancellor of Germany"

Keine Ahnung, was Münte damit zu tun hat, aber die sollten mal besser ihren Englischlehrer aufknüpfen.

16 Februar 2006 - 23:00 -- Helcaraxe

Pnin, von Nabokov

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Umschlagstext-Kurzbeschreibung:

"Der zerstreute Professor Timofey Pnin ist ein einsamer Individualist, den der American way of life tief verstört. Der Immigrant wirkt auf seine Umgebung wie ein komischer Versager. Aber seine Würde, sein Ernst, seine Persönlichkeit lassen eben diese Umwelt lächerlich erscheinen: Sie versagt an ihm. Alles, was Pnin widerfährt, macht uns diesen altmodischen russischen Gelehrten liebenswert."


Dieses Buch hat mich ehrlich gesagt ein bisschen ratlos und mit dem unguten Gefühl des "Irgendetwas hast du verpasst" zurückgelassen.

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14 Februar 2006 - 15:21 -- sphinx

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Ägypten

Ägypten Wie jede Woche gab es Kaffee, Zigaretten und jene Art weicher Kekse, deren widerlichen Geschmack man gerne auf sich nimmt, weil es ein solches Vergnügen bereitet, die Geleeplatte darin zwischen Schokoladenguß und Teig möglichst in einem Stück und sauber hervorzuziehen. Sie alle hatten das schon in ihrer Kindheit getan, und taten es darum gerne.
Jetzt aber wurde die Keksschachtel, schon fast leer, beiseite gestellt, und stattdessen legte man Landkarten auf den Tisch, Prospekte, und einer hatte sogar einen kleinen Bildband dabei.
"Ägypten also", sagte jemand. (weiterlesen)

12 Februar 2006 - 02:34 -- Gimli

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FLASH - *Blitzgeräusch* - AHAAAAAAAAAAAAAAHH - He saved everyone of us!!

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Wenn man bei Amazon nach Flash Gordon sucht, findet man bei der DVD einen Link zu "Barbarella" und von dort führt ein weiterer zu "Zardoz". Man kann "Flash Gordon" also ganz eindeutig in einer Tradition grandioser Filme sehe, die alle miteinander Filmgeschichte geschrieben haben. Und ja, es gibt den Film auf DVD. Ich war auch überrascht, als ich ihn gestern Abend in der Videothek sah und dann spontan auslieh .. nachdem ich meine Freundin davon überzeugt hatte, dass er gaaanz toll ist. Dann habe ich ihn innerhalb von 24 Stunden ganze zweimal gesehen - und das hinterließ Spuren ...

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07 Februar 2006 - 19:57 -- Thanil

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Auf der Flucht vor den Zylonen



Das Re-Make (oder besser: die Re-Imagination) der klassischen Fernsehserie "Kampfstern Galactica" (damals mit Lorne Greene) ist meines Erachtens nach ein echter Knaller.

Es begann 2003 mit einer Miniseries, einem über dreistündigen Exposé für die nun 2004 gestartete Serie. Als ich das damals sah, war ich als alter Sci-Fi-Freund begeistert. Die Serie hatte nicht mehr viel von dem naiven Optimismus und dem Esoterik-Touch des alten Kampfstern Galactica. Stattdessen eine sehr ernste und streckenweise deprimierende Saga über das drohende Ende der Menschheit, die ihrer völligen Vernichtung durch ihre "Kinder", die Zylonen, gegenübersteht.

Die Zylonen sind künstliche Intelligenzen, die sich gegen die Herrschaft der Menschen aufgelehnt und in einem blutigen Sezessionskrieg ihre Unabhängigkeit von den Menschen erkämpft haben. Sie haben vierzig Jahre lang jenseits der zwölf Kolonien der Menschen eine eigene, abgeschottete Zivilisation von Maschinenwesen errichtet, und kehren dann plötzlich zurück, um sich an der Menschheit zu rächen. Die Zylonen haben in den vergangenen Jahrzehnten großartige technische Fortschritte gemacht und die Menschheit technologisch weit überflügelt. Daher braucht es nur eines kleinen Verrats eines genialen jungen Wissenschaftlers namens Gaius Baltar, um die Menschheit an den Rand der Vernichtung zu bringen. (weiterlesen)

06 Februar 2006 - 18:28 -- Triskel

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Der Superbowl

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Seit ich 2004 das erste Mal im Waldstadion bei einem Spiel der Frankfurt Galaxy war, bin ich ein wenig angefixt, was Football betrifft. Besonders aber, seit ich mit Waldelb öfter mal dort war, sie mir die Regeln erklärt hat und ich jetzt sogar verstehe was die da unten auf dem Feld treiben. Nickender Smilie Die Stimmung bei einem Footballspiel ist toll. Liegt wahrscheinlich an der ganzen Show, die bei einem Spiel, bedingt durch das Spielprinzip (viele Unterbrechungen usw), stattfindet. Laute Musik, die jeder mitsing...äh...gröhlen kann, Geklatsche, Getrommle, Gepfeife, Jubel, Feuerwerk, La Olas und für die Herren (mehr oder weniger) knackige Cheerleader. Natürlich ist das gar nicht zu vergleichen mit einem Fußballspiel, Fußballspiele sind natürlich noch toller. Bild

Und warum erzähl ich das?

Weil gestern, also eigentlich von gestern auf heute, der 40. Superbowl war und ich um 0:30 Uhr statt zu schlafen bei der Superbowl-Übertragung der ARD hängenblieb. (weiterlesen)

04 Februar 2006 - 03:40 --

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Die Frau, die zweimal starb

7tzutzu

Ich wollte für meine schreckhafte Nichte eine irische Gruselgeschichte im Stil des 19. Jahrhunderts schreiben, bin aber nicht weiter gekommen. Vielleicht hat jemand Lust, daran weiterzuschreiben? (weiterlesen)

03 Februar 2006 - 18:30 -- kpm

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Nicht ganz so toll - die "Lord of the flies"-Inszenierung der American Drama Group Europe

Auf der Flucht vor einem drohenden Atomkrieg stürzt das Flugzeug mit kleinen Jungs zwischen 6 und 12 Jahren auf einer einsamen Insel ab. Kein Erwachsener hat überlebt. Die Kinder stellen erst demokratische Regeln auf, wählen den vernünftigen Ralph zu ihrem Anführer und es geht ihnen auf der hübschen Insel mit ihren Sandstränden gar nicht so übel. Aber bald spaltet sich der rebellische Jack mit ein paar anderen "Jägern" ab, immer mehr von Ralphs Gruppe laufen zu ihm über und alle steigern sich in die Einbildung eines Monsters auf der Insel und den Konflikt zwischen den beiden Gruppen so hinein, dass zwei der Kinder brutal ermordet werden. Am Schluss ist nur noch Ralph bei Verstand und wird von den anderen gejagt, die zu diesem Zweck fast die ganze Insel abfackeln, wodurch dann endlich ein Schiff auf sie aufmerksam wird und sie von Soldaten gerettet werden.

Soweit im Buch und Film. Wie kann man diesen Stoff am besten als Theaterstück umsetzen? Richtig, als Slapstick-Musical mit 5 ausschließlich erwachsenen, weiblichen Darstellerinnen. Dachte sich zumindest offenbar die American Drama Group Europe, deren "Lord of the Flies"-Vorstellung wir gestern mit dem Englisch-Kurs sahen.

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02 Februar 2006 - 12:07 -- Oxford

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Die Zauberflöte in Wien

Gestern habe ich also die Zauberflöte in der Wiener Staatsoper gesehen. Ich muss vorweg schicken, dass das meine erste Zauberflöte war. Ich kann also keine Inszenierungen vergleichen. Ich kannte die Zauberflöte natürlich schon. Als Kind hatte ich eine MC davon. (weiterlesen)