29 September 2006 - 00:01 -- kpm

, ,

...Momente wie Geschenke, wie Getränke mit Grenadine und Alkohol.

Spätsommersonnenstrahlen scheinen auf freundliche Tiere und freundliche Menschen, die selbstgemachtes Eis zu kaltem Bier und wundervoller Musik essen - was klingt wie eine verkappte Kitsch-Fantasie oder wie ein vermutlich ganz schlechter Anfang für jeglichen Text, ist manchmal einfach nur wahr.

Verträumte Schallplatten

(weiterlesen)

28 September 2006 - 00:01 -- Triskel

The Science of Sleep

Vor ein paar Wochen entdeckte ich bei brigitte.de, dass man durch einfaches Anmelden für eine Vorpremiere des Film The Science of Sleep Freikarten bekommen kann. Juhuuu…es gibt was kostenlos…also direkt mal angemeldet, obwohl ich von dem Film zuvor nie etwas gehört hatte. Nach kurzer Recherche fand ich dann heraus, dass es der neue Film des Regisseurs Michel Gondry ist. Zugegeben sagte mir der Name auch erst was, nachdem ich las, welches sein letzter Film war: "Eternal Sunshine of the spotless mind". Juhuuuuuuuu! Diesen Film mag ich nämlich ausgesprochen gerne. (weiterlesen)

27 September 2006 - 21:50 -- Nichtraucher

,

Notes from the Heart of Darkness

Ergebnisse einer näheren Beschäftigung mit einer seltsamen Musik


Hank WilliamsHank Williams

Der Übervater der Countryszene, der Mann, der den Hillbilly in den 40ern aus den Holzfällerhütten in die gute Stube der Nation brachte. Er mixte die schwerfällige Hinterwäldlermusik mit Jazz- und Swingelementen, wie sie die populäre Musik der Zeit bestimmten und brachte den Country zum Schwingen. Er trug gerne stylische Anzüge, hatte einen jungenhaften, Errol-Flynn-artigen Charme, die Damen schmolzen dahin, auch wegen seiner sorgfältig gepflegten Attitüde des "sad and lonsesome Cowboys". Seit Hank Williams darf ein Countrysänger auch mal weinen. Dass sie das seitdem andauernd machen, ist natürlich die Kehrseite der Medaille. Er wurde furchtbar berühmt, lebte auf der Überholspur und erfand den Rock'n Roll-Tod als er mit 29 Jahren an Drogen-, Pillen- und Alkoholmissbrauch titanischen Ausmaßes starb und so zur sakrosankten Legende wurde. Der Kurt-Cobain des Country smilie (weiterlesen)

20 September 2006 - 00:01 -- Ramujan

, , , ,

Battlestar Galactica 2003 - Folgen 1.9 bis 1.13

Achtung, enthält Spoiler!

Die letzten fünf Folgen der ersten Staffel:

Battlestar Galactica Crew



Tigh Me Up, Tigh Me Down: Mal wieder eine Folge, die etwas witziger angelegt ist - sie kommt aber dennoch nicht an den Humor von Six Degrees of Separation heran, finde ich. Dies liegt vor allem daran, dass nicht Gaius , sondern Tighs ehemals vermisste und nun plötzlich wieder erschienene Ehefrau Ellen im Mittelpunkt des Geschehens steht. Gaius hat am Anfang eine grandiose Szene im Labor, in der Nummer Sechs ihn verführt. Danach geht's abwärts. Einerseits ist die Folge sicher gut geschrieben - gegen Ende hin wird das Geschehen zunehmend überspitzt dargestellt -, andererseits wirkt Ellen eher schrill als witzig. Meines Erachtens die schwächste Episode der ersten Staffel. Randbemerkung: Edward James Olmos, der Schauspieler hinter Adama, durfte hier auch auf dem Regiestuhl Platz nehmen. (weiterlesen)

19 September 2006 - 12:14 -- einBaum

, , ,

Mein erster Hummer

Montreal, 2006

Hummer


Hummer soll ja sehr gesund sein und viel hochwertiges Eiweiß enthalten. Wenn man das Tier nicht in einer Tunke aus brauner Butter und Knoblauch ersäuft, dann zergeht es mit einem ganz außergewöhnlichen Eigengeschmack auf der Zunge. Das behaupten alle Nicht-US-Amerikaner, besonders die Franzosen, und ganz besonders die ausgewanderten Franzosen im kleinen Bollwerk gegen das Böse. Ich spreche vom Quebec. (weiterlesen)

18 September 2006 - 00:01 -- Ramujan

, , , ,

Battlestar Galactica 2003 - Folgen 1.4 bis 1.8

Achtung, enthält Spoiler

BSG


You can't go home: Diese Folge ist die Fortsetzung der vorhergegangenen: Starbuck ist auf einem Mond gestrandet und wartet auf Rettung. Dort findet sie das Zylonenschiff, das sich als halborganisch herausstellt - eine neue Information für Zuschauer und Überlebende. Die Produzenten und Autoren haben die Gelegenheit genutzt, um ein paar mehr oder weniger eklige Effekte einzubauen. Zum Schluss der Folge gibt's mal wieder Action, gefolgt vom großen Wiedersehen zwischen der Vermissten und der Galactica-Besatzung. (weiterlesen)

17 September 2006 - 22:07 -- Nichtraucher

,

Alien V - The Eggs of Evil

Lammhoden


Sah ich heute beim Türken meines Vertrauens in der Fleischtheke eine Schale mit seltamen weißen Dingern, ich dachte an Blasen irgendwelcher Tiere. Ich frage also, was genau das sein soll, sie sagt:

"Weiß ich deutsche Name nicht, ist aber Eier."

Ich dachte kurz an Reptilieneier, verwarf das aber wieder. Das war der Türke, nicht der Chinese. Sie nochmal:

"Ist Eier von Lamm."

Ich: "Aber Lämmer legen doch keine.... ach soooo...Hoden." smilie

Sie: "Ja, Eier von Lamm. Is gut. Hab ich nicht gegessen, sagen aber alle, is gut."

Ich kam nicht drumrum, die sahen so abartig aus, ich musste eins kaufen. Es wiegt beeindruckende 380 Gramm, ist prall und rund und von Adern überzogen *würg* (weiterlesen)

14 September 2006 - 23:12 -- Ramujan

, , ,

Battlestar Galactica 2003 - Pilot und Folgen 1.1 bis 1.4

Achtung, enthält Spoiler

BSG - Season One


Ich habe den Piloten und die ersten vier Serienfolgen gesehen; an einem Stück habe ich mir BSG dann doch nicht angetan, nach spätestens vier, fünf Folgen würde meine Konzentration ohnehin wegbrechen. Zudem hat man mehr von der Geschichte, wenn man sie sich mit etwas Leerraum zwischen den Folgen anschaut. Vorweg: Die Erwartungen sind erfüllt. Ich gehe einfach mal sukzessive durch: (weiterlesen)

08 September 2006 - 22:36 -- Gimli, Nichtraucher

,

"Überlebenskampf" oder "Die Suche nach Nahrung"

Heute morgen ging ich so durch den Urwald und suchte nach etwas Essbarem. Was ich fand war relativ klein, braun und ziemlich massiv. Drinnen hört man es wässrig schwappen und glucksen.

Gesunde, runde Kokosnuss

Der Gegner

Ich schnappte mir also dieses komische Ding und trug es heim in meine Höhle. Dort schnappte ich mir dann meine überaus primitiven Werkzeuge und machte mich an die Arbeit. (weiterlesen)

06 September 2006 - 20:39 -- Triskel

, , ,

Das Achte Feld

Am Freitag waren Thanil und ich in der Ausstellung Das Achte Feld im Museum Ludwig in Köln. Und warum waren wir dort? Weil der Eintritt am Freitag kostenlos war. smilie Aber nicht nur das, es gab an diesem Abend auch liebreizende Kunstgeschichtestudentinnen, die quer über die Ausstellung verteilt rumstanden und die Werke erklärten, den Künstler vorstellten oder sonstige Fragen zur Austellung beantworteten. Eigentlich waren die Erklärungen meist sogar interessanter und ansprechender als viele der Werke selbst.

In der Ausstellung werden Werke (Gemälde, Fotos, Videos, Installationen, Plastiken, etc) gezeigt, die sich mit allen möglichen Arten der Sexualität beschäftigen, die es neben der als "normal" angesehenen heterosexuellen Sexualität gibt: Homosexualität, Transsexualität, Travestie, usw. Der Titel der Austellung bezieht sich auf eine Regel beim Schach: wenn ein Bauer es bis zum letzten Feld (das achte Feld) kommt, dann kann er sich in eine Dame verwandeln und somit das Geschlecht wechseln. Außerdem bekommt er mehr Macht, da beim Schach die Dame deutlich mehr Fähigkeiten hat, als der Bauer. In der Austellungsbeschreibung steht dazu: "Die Verhältnisse werden auf den Kopf gestellt, der Schwache wird zur Starken, der Verlierer zur Gewinnerin. Für diesen grundlegenden Wandel, der die heterosexuell dominierten Geschlechterverhältnisse außer Kraft setzt, will die Ausstellung plädieren."

Eines der ersten Werke, das man nach dem Betreten der Ausstellung sieht zeigte zwei halbnackte schwule Nazis vor einer Blümchenwiese. Das Gemälde war riesig…mindestens 3 mal 3 Meter. Leider habe ich von dem Werk keine Bild im Internet gefunden, aber ich habe mich bemüht es stillisiert mit erklärender Beschriftung wiederzugeben, damit man einen kleinen Eindruck davon bekommt smilie : (weiterlesen)

05 September 2006 - 23:15 -- Ramujan

, ,

Langes Sicherungsseil umklinken, kurzes Sicherungsseil umklinken, Element erklettern, lang, kurz, warten, lang, kurz, nächstes Element

Ich war heute in einem Kletterpark:


Das ganze macht wirklich wahnsinnig viel Spaß - zumindest für mich, ich mag allerdings auch alles, was hoch ist und große Dinge zu kleinen Dingen werden lässt: Flugzeuge, Achterbahnen, Treppen, Türme, Berge, usw.

Der Kletterpark stellt den Helm (der ziemlich unbequem ist) und einen Klettergurt, an dem sich zwei Sicherungsseile mit Karabinerhaken befinden - quasi wie beim "richtigen" Klettersport in den Bergen. Anfangs gibt es eine etwa halbstündige Instruktion, wie man sich im Kletterpark zu verhalten hat, sowie allgemeine Sicherheitshinweise, außerdem übt man das Prozedere erst einmal an bodennahen Geräten: langes Sicherungsseil umklinken, kurzes Sicherungsseil umklinken, Element erklettern, lang, kurz, warten, lang, kurz, nächstes Element klettern. Übrigens ist hier auch etwas Teamwork gefragt, weil eine zweite Person grundsätzlich kontrolliert, ob die erste Person alles richtig macht, die ganze Technik hat man aber schnell raus, man spielt sich schnell ein. (weiterlesen)

02 September 2006 - 13:31 -- Nichtraucher

,

Sychronisation oder Original? – eine Hypothese

Die Sache ist doch einfach:

§1: Original ohne Untertitel ist das erstrebenswerte Ideal.

§2: Versteht man die Sprache nicht richtig gut, sind Untertitel in der Originalsprache erlaubt. Versteht man die Sprache gar nicht, sind deutsche Untertitel erlaubt.

§3: Synchros sind abzulehnen.

Ausnahmen:

a) Die Synchro ist erwiesenermaßen besser als das Original (Bud Spencer & Terence Hill-Filme, Nackte Kanone 1-3, Ferris macht blau)

b) Eine oder mehrere der Originalstimmen sind unerträglich (Meg Ryan, Schwarzenegger)

c) Eine oder mehrere der Synchronstimmen sind genial (Edward Norton, Tom Selleck)

d) Man ist stinkfaul, müde oder betrunken.

e) Es handelt sich um Zeichentrick.

f) Man hat ein Mädchen dabei, das sonst rumnölt, dass sie nichts versteht und man will nicht den Filmnerd raushängen lassen, weil man sie sonst danach schlechter rumkriegt.

01 September 2006 - 00:02 -- Athene

, ,

Volver – 7 von 10 verscharrten Ehemännern

Eine Freundin von mir hat immer wieder Zugang zu kostenlosen Kinokarten (die sollte ich mir erhalten! smilie) aber rein aus Gewissensgründen kauf ich dann immer vielzuviel Essen und Trinken im Kino, zumindest, wenn es ein ganz kleines Kino ist. Ich mein, die ham doch nix! *ömmel*



Wie dem auch sei, dies hat mir meinen letzten Kinofilm verschafft, Volver. Absoluter Frauenfilm! Nicht im Sinne von Liebe, Schmalz und halbnackten Piraten, nein, ein Frauenfilm in dem Sinne, als das Männer wirklich nur am Rande vorkommen.

Kommen wir kurz auf die Handlung zu sprechen: (weiterlesen)