24 Dezember 2007 - 16:53 -- Tyler

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Frohe Weihnachten



Gibts hier auch als Computertapetenbild:
http://www.rob-sheridan.com/sketchblog/2007/12/happy-holidays.html

15 Dezember 2007 - 18:57 -- Nichtraucher

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Supermagnetisch



Das hier sind zwei Q-20-20-10-N, der "Magnet für den ernsthaften Magnetisten". Geht durch die Hand, aber nicht durch den Arm, wie das "Riesenteil". Sehr brutal, die kleinen Racker, man sollte sie immer weit voneinander aufbewahren, sonst macht es KLACK und dann braucht man wieder Minuten, bis man die Klötze ausenandergebracht hat.

Allerdings splittern bei jedem Aufeinanderprallen der beiden Quader Teile ab und sie sehen jetzt schon ziemlich ramponiert aus. Okay, genau davor wird auf der Website auch gewarnt. Ich habe mir daher auch noch reichlich harmlose kleine Magnetchen zum Rumspielen geholt: (weiterlesen)

15 Dezember 2007 - 00:08 -- Ramujan

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Der goldene Kompass



Zitat:
so, da habe ich mich riesig auf einen Guten Film gefreut, dachte es wäre sowas wie Narnia oder HDR oder HP. Aber neine, ich sah einen Film mit guten Schauspielern, aber sehr schlechten und nicht unterhaltsamen Story. Das Buch habe ich diesmal nicht gelesen ( bin ich auch froh drüber ). Aber das eine Story mit Panzerbären und entführeten hässlichen Kinder fast 2 Stunden geht, ist totaler Schei... . Es wurden ständig Namen in dem Film gesagt und nie erklärt wer oder was es ist. Wieder nur ein blöder Film der mit Special Effects ohne Handlung gedreht wurde. Oder man kann auch sagen, die Handlung war zum Gähnen. Aber eins ist gut, ich habe schon schlechtere Filme gesehen. Aber wer hat das nicht ?

Das ist eine Kurzkritik im Forum von Kino.de.

Als ich gestern aus dem Kino gekommen bin, haben die Nicht-Buch-Kenner, die mit mir den Film gesehen haben, ähnliches verlauten lassen. Was mich angeht, ich hätte den Film nie verstanden, hätte ich das Buch nicht gelesen, man hat als Neueinsteiger keine Chance der Handlung zu folgen. Warum holt Mrs. Coulter Lyra aus dem College? Warum will das Magisterum die Kinder nun genau entführen? Was ist der Sinn hinter den Experimenten? Was will Lord Asriel? Was will X? Wer ist Y? (weiterlesen)

14 Dezember 2007 - 08:54 -- titania

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Bücher, Bücher, Bücher

Ich hab mal wieder gelesen und kann mich noch an folgende Bücher erinnern:

Mary Poppins
Quasi beruflich diesen Klassiker lesend war ich doch sehr von Mary Poppins' unfreundlicher Art begeistert. besonders das Nichtantworten hat es mir wirklich angetan. So sollten Kindermädchenjobs sein


"Nanny Diaries" von Emma McLaughlin.
Und so sind Kindermädchenjobs. Dieses Buch, eigentlich nur im Scherze ausgeliehen, gefiel mir überraschend gut, weil es so schrecklich realistisch ist. 98% des Plots konnte ich vehement nickend bestätigen - die von Termin zu Termin zu schleifenden Kinder, die ihr Kindermädchen schon lieben, wenn die ihnen mal vorliest, die pädagogisch sooo beflissenen Eltern, die ihr Kind mit pädagogisch wertvollem Spielzeug zumüllen und noch vor Schulbeginn mehr Fremdsprachen lernen lassen, als sie in ihrem ganzen Leben lernen werden - die Eltern, Freunde und Bekannte, die einen beknien, diesen dämlichen Job aufzugeben - und das Kind, das einem dann doch leidtut. Sowie das persönliche Highlight des Realismus: die nicht mehr zählbaren Überstunden vor Weihnachten und das Gefühl, wenn man statt eines gescheiten Weihnachtsgeldes irgend ein hässliches unnützes Ding geschenkt bekommt, das man höchstens noch verwichteln kann.
Tolles Buch.


Meinen ersten Wallander-Krimi.
Nachdem man mich mit Inspektor Lynley so bodenlos verspoilert hat bin ich der Welt auf ewig darum böse und schwöre dieser Reihe ab. (weiterlesen)

13 Dezember 2007 - 14:35 -- Aeryn

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Pakt der Wölfe

Es ist lange her, daß ich den Film sah, der mich damals in erster Linie wegen dem Regisseur und dem einen oder anderen Darsteller interessierte, weniger wegen der Geschichte. Denn die klang irgendwie recht x-beliebig und versprach allenfalls gutes Kino bis zu der Sekunde, in der die "Bestie" das erste Mal auftaucht. Weil alle Spannung, etc, die normal davor aufgebaut wurde, sofort verpuffen würde, wenn da ein schlechtanimierter Pixelanfall über die Leinwand gurkt. Und solches erwartete ich irgendwie fast automatisch.
Allerdings ist der Film schon von Anfang an handwerklich ganz große Klasse. Von Kamera über Schnitt bis hin zum Licht hat man keinerlei Probleme, in die etwas seltsame Zwielichtstimmung des Filmes einzutauchen.



Obwohl gleich zu Anfang eine größere Herausforderung zu bewältigen war, nämlich Mark Dacascos als Indianer, der Kung-Fu kann. Ich habe keine Ahnung von den Unterschieden in den verschiedenen Kampftechniken, demzufolge habe ich auch nicht bemerkt, daß es natürlich gar kein Kung-Fu war, wie ich dann in einem der DVD-Specials erfuhr, sondern etwas, das sie sich ausgedacht hatten. Wie auch immer, in einem französischen period drama erwartet man nicht unbedingt zu Beginn eine Kampfszene, die ohne Probleme in fernöstliche Filme reinpassen würde. Seltsamerweise funktioniert das aber einwandfrei, weil es erstens nicht übertrieben, bzw., überzogen ist (Einsatz von Stöcken, etc statt ausgefallene Flugshows) und weil es sich ziemlich elegant der filmischen Umgebung anpaßt. Auch wenn alles nach "deplaziert" schrie, es war es tatsächlich nicht. (weiterlesen)

10 Dezember 2007 - 22:34 -- Gimli

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Diese Stimme - diese Stimme! Wow.

Cheap Thrills - Big Brother & The Holding Company featuring Janis Joplin


Diese Stimme - diese Stimme! Wow. Mir fehlen immer wieder die Worte. Zum ersten Mal "Piece Of My Heart" gehört und es lief mir ein Schauer über den Rücken. Das Lied packte mich an der Kehle und drückte zu. Da steht der gestandene Wikinger kurz davor feuchte Augen zu bekommen - und zwar nicht vom Fahrtwind des Drachenschiffes! Und das funktioniert auch noch immer wieder!! Man möchte bekifft oder alkoholtrunken schwankend vor der Bühne stehen mit geschlossenen Augen und genießen, man möchte kreischend mitsingen, sich das Feuer aus dem Leib brüllen, das in der Seele entbrennt, Headbangen, Pogen - oder doch nur im stillen Dunkeln genießen? Auf jeden Fall will man mit der Sängerin Sex haben, jetzt, sofort, dort auf der Bühne, wo man doch bei der Stimme eh schon das Gefühl bekommt, man hätte mir ihr Sex.

Aber es ist ja nicht nur dies eine Lied, nein!, es ist das komplette Album. Allein die Idee gewissermaßen ein kleines feines Konzert aufzunehmen, aus Angst, dass die Geilheit der Band und ihrer Frontfrau im Studion nicht rüberkommt, es aber trotzdem nicht als live zu bezeichnen, da muss man erstmal drauf kommen. Die Stimmung ist jedenfalls geil! Die Lieder klingen gar nicht wirklich live, könnte aber auch daran liegen, dass ja praktisch alles aus der Zeit nur live war, man also kein Gegenbeispiel hat. Die Zuschauer hört man trotzdem nur zwischen den Liedern, aber sie tragen wohl trotzdem zur Stimmung bei. Während "Turtle Blues" hört man ein Glas auf der Bühne zerspringen. *g*

Man man man man, was für eine Scheibe. Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein. Und der Blues in "Ball and Chain" .. unbeschreiblich ...

09 Dezember 2007 - 13:54 -- Gimli

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Persepolis

Basierend auf den Comics von Marjane Satrapi (der Vorname bedeutet 'Koralle') entstand dieser wunderbare französische Zeichentrickfilm über das Leben eins Mädchens im Iran während der Revolution und noch etwas darüber hinaus. Regie führte Marjane selbst zusammen mit Vincent Paronnaud. Beide Medien erzählen die selbe beinahe-autobiographische Geschichte von Marjane, von ihrer Kindheit während Revolution und Krieg, ihrer Jugend in Wien, Rückkehr in das Land der Ajatollahs und darauf folgende Emigration nach Paris, wo sie noch heute lebt und arbeitet.


Leider kenne ich die Comics nicht, doch der Film machte auf mich von der ersten Sekunde an den Eindruck ein richtiger Comic und kein opulenter Zeichentrickfilm zu sein. Die Striche sind klar, die Kontraste scharf, große einfarbige Flächen sind nicht selten. Die Darstellung ist schon sehr ästhetisch, schön in ihrer Schlichtheit und auf den Punkt genau perfekt entfremdet; gerade so nicht-realistisch, dass die Gewalt des Krieges einen nicht in die Magenkuhle trifft, und doch realistisch genug für einen Film, der wahre Ereignisse zeigt.

Die Handlung dreht sich wie gesagt um die kleine Marjane und ihre Oma mit den Blumen im BH. Es beginnt kurz vor der eigentlichen Revolution. (weiterlesen)

06 Dezember 2007 - 15:27 -- Glaurung

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Andymon

Andymon. Eine Weltraum-Utopie.
von Angela Steinmüller und Karlheinz Steinmüller (1982)

Durch einen Kneipenthread auf die Idee gebracht, hatte ich mir das Buch gebraucht gekauft. Ich bekam genau die gleiche Ausgabe, die ich auch ca. 1992 in der Stadtbücherei Volksdorf vorgefunden habe. Während der insgesamt 13 Stunden Zugfahrt am Freitag und heute habe ich es dann äußerst gefesselt erneut gelesen.

Vorab etwas zu den Autoren: Angela Steinmüller, Mathematikerin, und ihr (9 Jahre jüngerer) Mann Karlheinz Steinmüller, Kybernetiker, Physiker und promovierter Philosoph. Beide DDR-Bürger und scheinbar auch überzeugte Sozialisten, wie man dem Buch anmerkt.

Zum Inhalt: Beth, der Ich-Erzähler, erzählt chronologisch die Geschichte der Besiedelung Andymons. Er wird von Inkubatoren an Bord eines gigantischen Raumschiffes geboren, das seit Tausenden von Jahren zu einem Sonnensystem mit möglicherweise für Menschen geeigneten Planeten unterwegs ist. All die Jahre war das Schiff völlig unbelebt auf automatischem Kurs. Erst 20 Jahre vor Erreichen des Ziels beginnt der Computer, Menschen in den Inkubatoren zu erzeugen. (weiterlesen)

05 Dezember 2007 - 15:55 -- Gimli

Invader Zim


Größenwahnsinniger kleiner Außerirdischer versucht zusammen mit seinem verrückten Roboter die Erde zu erobern; ihm im Weg steht nur ein paranoider verrückter Schüler!

Eine feine aber leider sehr kurze Serie (sie wurde noch vor Ende der zweiten Staffel abgesetzt), die bis vor einigen Wochen noch auf Nickelodeon lief, immer sehr spät, da sie wohl auch für das ältere Publikum konzipiert wurde ("alt" aus Kinderperspektive). Erfunden wurde Zim von Jhonen Vasquez, dessen Comics auch ziemlich gut sein sollen (kriegt man bei amazon); sonst hat er bisher nix gemacht. :hehe:

Die Handlung ist tatsächlich so kurz zusammenzufassen, wie oben von mir getan. Aber jetzt doch noch ein klein wenig länger: (weiterlesen)

04 Dezember 2007 - 23:12 -- Akt

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Schöne neue Welt

Ich LIEBE das StudiVZ.

Folgendes:
Ich gehe kurz vor die Tür, zur S-Bahn Station gegenüber umd aus einem Automaten Kippen zu holen. Dumdidum, Karte rein, Geld rein, Zigaretten raus. Ich geh wieder nach oben in die Wohnung, plaudere, daddel am PC rum. Ich aktualisiere meine Startseite im VZ und habe eine neue Nachricht...von jemandem den ich nicht kenne. Aha. Ich lese:


Hallo!
Hast du zufällig deine EC Karte im Zigarettenautomat an der S-Bahn XXX in Hamburg stecken lassen?
Falls ja, meld dich mal. :-)

Grüße,




Ich bin offiziell reichlich bescheuert und ein Glückspilz.

03 Dezember 2007 - 14:54 -- Craggan

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Fruchtfliegen können einen Workshop beschleunigen

Workshops sind gerne einmal etwas dröge und plätschern so vor sich hin. Nach der Mittagspause merkt man bei näherem Hinsehen allen Teilnehmern an, dass sie gut gegessen haben und sich der überwiegende Teil der Sauerstoffreserven ihres Blutes vom Hirn in den Magen verlagert hat, um dort Aufräumarbeiten zu leisten. Das sind die für den Moderatoren (bei dem dies übrigens ganz genauso ist) herausforderndsten Phasen.

Fruchtfliegen schwirren gerne ganz ganz nahe vor einem herum und drohen latent damit, sich einatmen zu lassen, was der Durchschnittsbürger dadurch verhindert, dass er mit einem mehr oder weniger eleganten Handwedeln einen Luftwirbel erzeugt, gegen den sich die Fruchtfliege ob ihres geringen Eigengewichts nicht stemmen kann.




Ich hatte gestern das Vergnügen, einen Workshop mit ca. 10 Teilnehmern und etwa (geschätzt) ebenso vielen Fruchtfliegen zu moderieren (weiterlesen)

02 Dezember 2007 - 12:17 -- Thanil

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Pro-Ärzte

Ich höre jetzt zum ersten Mal richtig bewusst "Jazz ist anders". Das Album ist ganz anders produziert als "Geräusch". Ich würde sagen "puristischer". Kaum Ausflüge in verschiedene Genres, keine Bläser, Klaviere oder Chöre. 100% "Die Ärzte". Das ist irgendwie cool und erinnert mich an ältere Alben, ich würde sogar sagen an Alben VOR der Trennung Ende der 80er.

Cover von Jazz ist anders

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01 Dezember 2007 - 18:49 -- Schalk

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Schalk und seine Büchse

Schalk war heute beim Büchsenmacher, Schalk hat nämlich ein Gewehr im Internet bestellt.

Bild von Räuber Hotzenplotz



Schalk ist ein gutmütiger Mensch, er weiß, dass es genug Leute gibt, die unnötig Angst vor Waffen haben. Er weiß auch, dass er nicht gefährlich ist, Andere wissen das vielleicht nicht. Schalk will besonders ungefährlich wirken, wenn er mit dem Gewehr im langen schwarzen Koffer durch die Innenstadt läuft. Es hängen drei dicke Schlösser dran, zur Sicherheit. Kein Gesetz schreibt ihm das vor, aber dann weiß jeder, dass es da drin gut verpackt ist, Schalk auch. Er wartet bis es dämmert, damit seine Brille nicht schwarz wird, das macht sie auch bei schlechtem Wetter, da muss sie nur ein paar UV-Strahlen wittern. Er trägt die buntesten Kleider im Kleiderschrank, eine kanarienvogelgelbe Regenjacke, bloß nicht den dunklen Mantel. Die Lederhandschuhe sind nicht zu vermeiden, dafür lächelt er dämlich. Eine lächelnde Hindukuh. Nicht Grinsen, keine mürrische Maske, er ist ja kein Wahnsinniger.
In der Straßenbahn fragt ihn eine junge Mutter,... (weiterlesen)