22 Januar 2008 - 18:06 -- Nichtraucher

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12 Dinge, die mich online nerven:

1. News-Seiten, die versuchen auf Teufel komm raus Klicks zu produzieren, indem sie banalste Artikel und die beliebten kleinen Tests auf möglichst viele Seiten verteilen. Für jede neue Frage, für jedes Foto mit einer dürren Textzeile muss geklickt werden. So stottert man im Schneckentempo durch Content, der auch auf einer Seite unterzubringen und dort sekundenschnell zu erfassen wäre. Schlimme Beispiele: Die SPON-Rubrik "Eines Tages" und die Quizzes der SZ.

2. Links in Weblogs, die im selben Fenster wie das Blog aufgehen. Wenn man dort etwas rumliest und dann das Fenster instinktiv wieder schließt, ist das Blog weg und wenn die Link-Seite länger lädt, hat man nichts, um es in der Zwischenzeit zu lesen. Wenn ich beim Lesen eines Buches ein zweites Buch hinzuziehe, um etwas nachzuschlagen, stell ich das Buch, das ich gerade lese, auch nicht wieder ins Regal zurück, sondern lege das zweite Buch neben das aktuelle Buch, verdammt!

3. "Großansichten" von Vorschaubildern in Webshops, die exakt so groß sind wie die Vorschaubilder.

4. Javascripte auf Websites, die verbieten, die Seite per "Zurück"-Button wieder zu verlassen, sondern stattdessen die Seite immer wieder neu laden. Wer sowas programmmiert, dem gehören ein paar aufs Maul, ganz kurz und kompromisslos. Das ist, als würde sich ein Ladenbesitzer vor die Tür stellen und mich nicht wieder aus seinem Laden raus lassen wollen. Da würde ich dann auch handgreiflich werden.

5. YouTube-Kommentatoren, die etwas als "Fake" enttarnen. Zu verbieten ist auch das Wort "photoshopped".

6. Foren, die nicht durchscrollbar sind, sondern in komischen Baumstrukturen aus dem 18. Jahrhundert angezeigt werden, wo jeder Beitrag angeklickt werden will, um gelesen zu werden. Wer hat für sowas die Zeit?? (weiterlesen)

08 Januar 2008 - 23:44 -- Akt

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Die verbotene Stadt



Hatte ich schon länger vor, Euch Lieben was über mein Highlight des letzten Jahres zu erzählen: die Verbotene Stadt.

Als Kind ein Mysterium für mich, verbotene Stadt, wo gibt´s denn sowas. Sehr dubios. Ein paar Jahre weiter interessierte ich mich nicht mehr grossartig dafür, bis mein Bruder dann seine heutige Frau kennenlernte und mir die chinesische Kultur nahebrachte. Das die Chinesen wahre Wunderwerke architektonischer Art vollbrachten wusste och schon länger, die einzigartige Wirkung und Schönheit blieb mir aber bis zu meinem Besuch dort ungreifbar. Man sieht die typischen Bilder von Mauer und Tian'anmen und denkt sich: schöön und so aussergewöhnlich. Nun, das denke ich immernoch, aber es hat sich noch was anderes eingestellt: Magie. Grenzenloses Staunen. Noch nie stand ich wortwörtlich mit offenem Mund da, bis ich dann also davor stand, mittendrin stand, besser gesagt. (weiterlesen)