21 September 2008 - 22:38 -- Nichtraucher

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Von wegen Tarantino...

Musste gestern glatt noch mal was aus meiner Sammlung anschauen, Annie Hall von Woody Allen. Der ist so toll Yes

Woody Allens



Mir fiel auf, wie modern der Film wirkt, obgleich er 30 Jahre alt ist. Wirkt wie ne taufrische Hollywood-Romanze. Dieser lakonische Tonfall, der trockene Humor, dauernd erinnern Szenen an "Harry und Sally", aber das ist natürlich umgekehrt zu sehen. Rob Reiner hat glatt ne Hommage an Allen gedreht, bis hin zu Sallys Outfit, das diverse Kombinationen von Diane Keaton aus "Annie Hall" wiederholt. (weiterlesen)

17 September 2008 - 12:44 -- Sunny

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Fantasy in Franken

Vom 27. August bis 3. September war wieder Fantasy Filmfest in Nürnberg und da ich jeden Tag dort war und eine Menge Filme gesehen hab, mag ich euch das natürlich nicht vorenthalten und ein wenig davon berichten. Es ging filmisch wieder fast um die ganze Welt, in meiner Auswahl waren welche aus Frankreich, Belgien, Dänemark, Schweden, England, Korea, Japan, China, Thailand, Vietnam, Kanada und natürlich auch Amerika.



Meine Highlights in chronologischer Folge:

Just another Love Story (Dänemark)
Jonas, ein Familienvater von 2 Kindern, ist Mitverursacher eines Autounfalls, bei dem eine junge hübsche Frau ins Koma fällt. Aus Schuldgefühlen besucht er sie immer wieder im Krankenhaus und gibt sich dort als ihr Freund aus. Selbst als sie, mit Gedächtnisverlust, wieder aufwacht bleibt er bei dieser Geschichte, zum einen aus Feigheit, zum anderen weil er sich langsam in sie verliebt hat. Dumm nur, wenn dann der echte Freund plötzlich auftaucht und sich herausstellt, dass die gute Frau sich mit den falschen Leuten eingelassen hatte, und der Unfall ihre Flucht aus der Vergangenheit beendet hatte.

Outlander (Kanada) (weiterlesen)

13 September 2008 - 00:03 -- Quar

Serien Serien Serien

Ich habe entschieden mal klar Schiff zu machen und mich zu entscheiden, was bei mir Serientechnisch denn noch angesagt ist und was vermutlich bald ignoriert wird. In der kommenden Saison kommt mir "nur" noch auf dem Bildschirm:

ausgezeichnet:

Fringe


Als Mischung aus Akte X und Lost könnte man diese Serie vielleicht beschreiben.
Es geht um die Grenzen (Fringe, aha soso) der Wissenschaft und was diese alles möglich macht. Eine FBI-Agentin (noch recht blass aber blond, das wird schon), Pacey aus Dawsons Creak und seiner Papa Denethor ermitteln also in Fällen, wo Unerklärliches geschieht und ein böser Wissenschaftler zur Rechenschaft gezogen werden muss. So stelle ich mir das zumindest vor. Die neue Show von J.J. Abrams hat bestimmt noch andere Überraschungen auf Lager.

How I Met Your Mother
Ähnlich wie Friends nur lustiger. ;-)
Ted erzählt seinen Kindern, wie er deren Mutter kennengelernt hat. Bis jetzt haben wir keine Ahnung, wer das sein wird. Definitiv nicht seine Exfreundin Robin, mit der er aber noch sehr gut befreundet ist. Vielleicht ist es ja Sarah Chalke von Scrubs. Vermutlich werden wir es diese Staffel rausfinden, so großartig sind die Quoten nämlich nicht. Verlängert wurde die Serie vermutlich nur wegen einiger Spitzenzahlen als Britney Spears einen Gastauftritt hinlegte.
Für mich eine sehr unterhaltsame und witzige Sendung. Gerade Folgen wie "Slap Bet" oder "The Pineapple Incident" sind für mich Höhepunkte des unterhalsamen Comedyprogramms.

The Office
Steve Carell gibt hier den größenwahnsinnigen Einfallspinsel, der von noch viel absurderen Gestalten umgeben ist.
Da wäre zum Beispiel seine Nummer Zwei, Dwight Schrute. Dwight glänzt mit solchen Sprüchen wie: (weiterlesen)

12 September 2008 - 20:10 -- Nichtraucher

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Sarah Palin und der Geist des vergangenen Parteitages

Sarah Palin, Präsidentin auf Lebenszeit, überflog gerade die Liste der Exekutionen zur Feier des 10. Jahrestag ihres Regierungsantritts, als sie das unangenehme Gefühl verspürte, jemand stünde hinter ihr. Instinktiv drehte sie den Kopf, aber da war nur das 12 x 12 Fuß große Sternenbanner mit dem großen goldenen Stern in der Mitte, der für Alaska steht, sonst nichts. Ich arbeite zuviel, dachte sie. Rasch wandte sie sich wieder ihren Kindern zu, die vor ihrem Schreibtisch standen, in Hab-Acht-Stellung wie üblich. Nichts anmerken lassen, das geht vorbei, ermahnte sich die mächtigste Frau der Welt. Entschlossen zeichnete sie die Liste mit den endlosen Namensreihen ab und reichte sie Track. "Mach das fertig, Schatz, und wir brauchen mehr Schwule, da sind ja diesmal kaum Schwule dabei, die Leute wollen aber Schwule, am besten Pärchen, hast du verstanden?"

Ihr ältester Sohn wand sich auf der Stelle, während er die Liste ungeschickt zusammenfaltete, "Ja, Mom, aber Mom, wir... sie gehen uns aus, die Schwulen. Wir haben zuviele terminiert in den letzten Jahren. Gibt kaum noch welche. Zuletzt hatten wir schon Fake-Schwule, am Tag der Luftwaffe..." Seine Mutter schaute ihn streng an, Track fing an zu schwitzen, "Die 12 katholischen Militärpfarrer, die wir angeblich in der Airforce-Sauna von Santa Monica erwischt haben?" - "Ja?" Sarah Palins Blick war unergründlich. "Äh, das waren illegale Einwanderer, Mexikaner, glaube ich wir haben ihnen gesagt, dass sie..." - "Na, passt doch." schnitt Palin ihrem Sohn das Wort ab, "Illegale wollten wir eh noch auf die Liste setzen. Bristol?" - "Ja Mom?" Bristol Palin, Chefin der wahrscheinlich effektivsten Geheimpolizei der Welt und rechte Hand der Präsidentin, blickte auf. (weiterlesen)

07 September 2008 - 13:39 -- Craggan

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Ode an das Arschgeweih

(anlässlich einer Radtour entlang dem Münchener Flaucher)

Arschgeweih! Du: Arschgeweih!
liegst Du auch eher hinten frei
warst Du einmal ganz vorn dabei,
Arschgeweih, Du - Arschgeweih

Über dem Tanga eingeritzt,
lächeltest Du mir zu verschmitzt.
Wie häufig habe ich geschwitzt
Sah ich den Ort, an dem Du sitzt.

Arschgeweih, oh Arschgeweih,
Ich sag' es offen Dir - verzeih!
Heut gehst Du mir am Arsch vorbei,
Arschgeweih, oh Arschgeweih.


Einst galt'st Du als Erotiktempel
heut' bist Du nur Proletenstempel
hängst lustlos schlapp über die Hose
als tätowierte Gürtelrose

Arschgeweih, ach Arschgeweih
es hilft kein Zetern, kein Geschrei!
Du Bist Geschichte - einerlei
Arschgeweih, ACH! Arschgeweih



07 September 2008 - 00:03 -- Nichtraucher

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The Dark Knight


Besser und düsterer denn je: Batman!

Ich habe versucht, all die Vorschusslorbeeren auszublenden und mich nur auf die Geschichte zu konzentrieren. Ich war sehr gespannt, ob der neue dunkle Ritter (Christian Bale) an meine persönliche Vorstellung heranreichen konnte. Und was soll ich sagen: er war besser! smilie

Aber kurz zur Story: Batman (Christian Slater) trägt schwer an seiner Bürde, ist er doch der letzte noch lebende Superheld in Metropolis, nachdem Mr. Freeze (Robert deNiro) gleich im Vorspann vom verrückt-genialen "Joker" (Heath Ledger) kalt gemacht wird. Batman (George Clooney) schwört Rache und schnappt sich erst mal Jokers verkrüppelten und abgrundtief fiesen Helfer Mr.Burns (überzeugend: Adam Sandler). Dann geht es richtig rund, Joker schlägt zurück, naja, ich will euch nicht verspoilern, ich sag nur soviel, der Endkampf in der Schokoladenfabrik dürfte das Spannendste und optisch Eindrucksvollste sein, was die Leinwand seit Peter Jacksons "King Kong" gesehen hat! Gänsehaut pur! smilie

Das ist in erster Linie der Verdienst von Heath Ledger, denn auch wenn Michael Cane den alternden Superhelden im Flattermannkostüm überzeugend verkörpert, so verblasst doch seine Leistung gegen die dämonische Präsenz des Jungschauspielers, der bisher in Langweilern wie "Brokeback Mountain" und "Zehn Dinge, die man in der Schwerelosigkeit noch tun kann" hoffnungslos unterfordert war. Als Erzschurke spielt er sich die Seele aus dem Leib, allein wie er Batman auf dem Batsofa festschnallt um ihn dann .. aber nein, das müsst ihr selber sehen, hier läuft Heath Ledger zur Hochform auf. Den Namen muss man sich merken, von dem Jungen wird man noch hören.

Ich gebe glatt 9 von 10 Fledermäusen, allein der Titelsong von Annett Louisan hat etwas genervt:
smiliesmiliesmiliesmiliesmiliesmiliesmiliesmiliesmilie