Übersicht für: 'album'

24 September 2009 - 19:00 -- Nichtraucher

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Immer da wo du bist bin ich nie

Die neue EOC-Scheibe ist rauer und ruppiger. Anders die "Mittelpunkt der Welt", die sich schon beim ersten Mal Durchhören buttrig-weich in die Gehörgänge schmeichelte und den Hörer sich wohlig schnurrend auf dem Sofa räkelnd zurückließ, verlangt die "Immer da" etwas mehr Entgegenkommen und Geduld und ich hab sie mir noch lange nicht "erhört", da brauch ich noch ein paar Durchgänge.

Coverbild

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19 April 2009 - 17:00 -- Craggan

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Ganz großes Kino für die Ohren – "Sounds Of The Universe" von Depeche Mode

Album-Cover


Depeche Mode? '80er Jahre Synthiepop? Was will er denn jetzt schon wieder?

Tja, meine Lieben, ihr wisst: Craggan macht sich immer nur dann die Mühe einer CD-Review, wenn er den Eindruck hat, dass da wieder etwas revolutionäres auf den Markt gekommen ist. Und das ist mit dem heutigen Datum zweifelsohne geschehen! Die Herren Gahan , Fletcher und Gore (damals genau gesagt auch noch der nicht zu vernachlässigende Herr Wilder) haben ja spätestens mit dem legendären Album Construction Time Again einen klassiker der Rockgeschchte auf den Markt geworfen, das monolithisch, genial und unerreicht aus ihrem sonstigen Schaffenswerk herausragt. Herausragte muss man nun sagen, denn das heute erschienene Album Sounds Of The Universe kommt dem schon recht nahe. (weiterlesen)

09 April 2009 - 14:57 -- einBaum

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17 Hippies: el dorado


Die 17 Hippies (eigentlich sind es nur 13) habe ich vor kurzem zufällig über eine Radiosendung entdeckt. Dabei haben sie schon so viel gemacht, in Berlin scheinen sie unumgänglich zu sein, wieso hab ich diebisher verpasst? Für den Film "Halbe Treppe" haben sie den Soundtrack begesteuert und mitgespielt: Jeden Tag steht ein anderer Musiker an der Currywurstbude, erst ein Dudelsackspieler, dann einer mehr, und am Schluss tutet und trompetet das ganze Orchester wilde Klezmer-Sounds in den tristen, ostdeutschen Frankfurter Himmel.

"El Dorado" ist das bisher rundeste Album der Band, finde ich: (weiterlesen)

12 October 2008 - 02:01 -- Craggan

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Peter Fox – Stadtaffen



(Meine erste und für absehbare Zeit voraussichtlich auch einzige Plattenrezension (das ist so aufwändig und zeitraubend ) – aber für diesen Meilenstein der neuen deutschen Musik muss ich einfach mal zur Feder greifen)

Was kann man von den Sängern noch aktiver, erfolgreicher Bands erwarten, die ein Soloalbum veröffentlichen? Normalerweise nicht allzuviel, was Beispiele wie Mick Jagger ja eindrucksvoll belegen. Alter Wein in löchrigen Schläuchen. Nichts neues, nichts innovatives. Auch von Boundzound, dem Soloalbum eines anderen Seeed-Mitstreiters war ich maßlos enttäuscht.
Womit wir schon beim Thema wären: Peter Fox ist Frontman von Seeed, dem elfköpfigen Berliner Dancehall-Kollektiv, das vor allem durch intelligenten Reggae und bestechende Live-Auftritte zu Recht Kultstatus erlangt hat. Die Erwartungshaltung ging also in Richtung Reggae-Dancehall.

Nun macht Herr Fox also eine Saatpause und veröffentlichte vor ca. 2-3 Wochen sein lange angekündigtes Solowerk Stadtaffe.

Der erste Höreindruck war durchwachsen, weil vollkommen unerwartet. Der Sound sprengt jede Erwartungshaltung, weil er so neu und ungewöhnlich ist, dass man die CD erst 3-4 mal gehört haben muss, um richtig in diese neue Erlebniswelt einzutauchen. Spontan fallen mir dazu das dritte Soloalbum von Peter Gabriel (Games without Frontiers, Biko) und vor allem – und den Vergleich werde ich noch öfter bemühen, weil er sich aufdrängt - „Construction Time Again“, das beste und herausragende Album von Depeche Mode ein. Auch diese Alben waren klangtechnische Meilensteine ihrer Zeit.

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