Übersicht für: 'film'

16 November 2009 - 14:36 -- Ramujan

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Skript-Idee für den nächsten Emmerich

Zeitpunkt: 2512

Die Menschen besiedeln inzwischen die gesamte Galaxis. Es gibt Außenstationen auf den unterschiedlichsten Exo-Planeten, wo man in friedlicher Koexistenz mit diversen dinosauriermorphen Alienrassen lebt. Ein Großteil der Zivilisation haust jedoch auf gigantischen Raumstationen: das sind eher Städte, ausufernde Schiff-Cluster, die über Rohre miteinander verbunden sind; das Szenario lässt sich auf der Kinoleinwand mit schön vielen Details umsetzen, inklusive gleichzeitigem Sonnenauf- und untergang im Hintergrund und kleinen Schiffen, die um das Netz herumwuseln.

Auf einer dieser Stationen lebt Familie Moon, der Vater ist Astrophysiker und gerade entlassen worden, weil niemand seiner Theorie über expandierende Schwarze Löcher, die die gesamte Galaxis auffressen, Glauben schenken will. Deswegen hat ihn auch seine bildhübsche Frau verlassen, die nun in den Armen eines korrupten Politikers ihr Glück neu definiert.

Unterdessen entdeckt ein heruntergekommenes Outlaw-Schiff, auf der Suche nach vermarktbaren Rohstoffen, gewisse Anomalien im Raumzeitgefüge, etwa dass die Antworten über Funk vor den gestellten Fragen aus den Bordlautsprechern knistern. Kurze Zeit später verschwindet das Schiff unter bunt wabernden Lichteffekten. Überall im Universum stoßen sich Wissenschaftler den Kopf, weil sie vor blinkenden Hologrammen aus dem Schlaf aufschrecken.



Das soll als Skizze der ersten zwanzig Minuten genügen. In den folgenden zwei Stunden verschluckt das Schwarze Loch alles, was sich ihm in den Weg stell. Ich stelle mir die Szenen, in denen Planeten gefressen werden, als Inversion von 2012 vor: Anstatt nach unten, fällt alles nach oben. Die Planeten werden Schicht für Schicht abgetragen, bis Henry (so nennen Wissenschaftler auf einer ersten Konferenz das Schwarze Loch; nach der Namensgebung sterben alle bis auf Held Moon, der ja von Anfang an alles besser wusste) schließlich den flüssigen Magma-Kern in sein Zentrum schlürft. Monde werden auf die Raumstationsnetze geworfen und reißen dort alles auseinander.

Retten kann sich natürlich nur der Physiker samt dessen Familie. Die letzte halbe Stunde besteht aus einer Verfolgungsjagd durch ein Wurmloch, dessen hinteres Ende Stück für Stück von Henry angenagt wird. Schließlich kann sich das Raumschiff der Familie in eine Parallelwelt flüchten, in der Milch und Honig fließen.

22 September 2009 - 18:21 -- Ramujan

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Wickie und die starken Männer

Jetzt wischen wir mal diesen ganzen Quatsch wie Inglorious Basterds, District 9 und Michael Jackson beiseite und wenden uns echten Männerfilmen zu.

Hey, hey Wicki



Das Leben ist hart und rau zur Wikingerzeit, das Wetter der Vor-Klimawandelepoche, Entbehrung und das Diktat archaischer Sitten formen die Menschen. Die Frauen sind so unfruchtbar wie das karge Land, das sich jedem Versuch der landwirtschaftlichen Kultivierung entzieht. Der Überlebenswille zwingt die Männer zur Barbarei, in wackligen Booten rudern sie von Raubzug zu Raubzug; es gilt das Recht des Stärkeren, das Darwinsche Gesetz, auch wenn für das Wissen, wer Darwin war, der Bildungsstandard kaum ausreicht.

Am härtesten und am rausten ist das Leben -- natürlich! -- für die empfindsamsten und unschuldigsten der Wikingergeschöpfe: für die Kinder. Holt Wotan sie nicht während der ersten fünf Lebensjahre zu sich in die Krabbelstube von Walhalla, überlässt man sie den Gepflogenheiten der Natur, in der Hoffnung, das Spiel mit Wölfen und anderen Wikingerkindern möge ihnen Willen und Stärke eintreiben. Einer dieser Kinder ist Wickie (man beachte den mit Absicht allgemein gehaltenen Namen -- eine Allegorie auf das Wikingerkind an sich).

Und hier bezieht der Film Stellung, positioniert Intelligenz ganz klar über Kraft, die Wachheit des Geistes über den Kult des Körpers, Aufklärung über die Unvernunft des Kultischen. (weiterlesen)

09 May 2009 - 12:18 -- Tyler, Durden

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STAR TREK

Strichzeichnung des Raumschiffs Enterprise



Sieht das aus wie Raumschiff Enterprise?

Der Film wird so floppen.


Selten lag ich so falsch, denn der Film wird ein Kassenknüller! Vielleicht gar der Sommer-Blockbuster schlechthin. Popcornkino, welches keine Minute langweilt.

Leider, leider, ist es nur Popcornkino.

Der Film macht einiges richtig, aber das liegt letztlich daran, dass hier richtig Geld in die Hand genommen wurde. Selbst schlechte Drehbücher und Plotlines können daduch gerettet werden. Ausstattung, Effekte, Pacing, das ist gut und solides Handwerk. Aber keine Kunst.

Der Film macht unglaublich viel falsch! Ich will hier nicht spoilern, aber die Logiklöcher sind, und die Storyline erst… die Dialoge … oh Gott, ich vermisse BSG so! Beispiel: Die Erde steht kurz vor der Vernichtung und Kirk und Spock beamen sich aufs gegnerische Schiff um dort mit ihren Handfeuerphasern etwas aufzuräumen. Der skeptische Zuschauer mit einem Quentchen Intellekt fragt sich beim Luftholen während einer kurzen Actionpause dann "Moment, zwei Leute gegen ein ganzes Schiff sind gut, aber wären vier Leute beim Kapern nicht 100% besser? Oder sechs? Immerhin geht es um die Erde, wie wärs wenn wir jeden der einen verdammten Phaser tragen kann, hinüberbeamen? Wenn wir dabei sind: Wieso beamen wir keinen Protonentorpedo?" (weiterlesen)

30 April 2009 - 00:00 -- Psycho, Dad

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KleTTTervergnügen!

Ich fange jetzt mit dem Schauen von The Two Towers (TTT, Special Extended Edition) an. Mann, Mann, Mann... Frodo und Sam haben wohl auch keinen DAV-geprüften Vorstiegskurs gemacht. smilie Erstmal ist es unverantwortlich, dass die beiden Hobbits völlig ungesichert am Seil abklettern, statt sich gesichert abzuseilen. Auch ohne Gurt, Karabiner und Sicherungsgerät wäre das zumindest im Dülfersitz möglich gewesen. smilie

Sam beim Abseilen



Kommen wir zum Aufhängepunkt fürs Abseilen. Den haben Frodo und Sam gut gewählt. (weiterlesen)

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