Übersicht für: 'kriegsfilm'

06 January 2006 - 23:59 -- Thanil

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Jarhead - Warten auf den Krieg

1990 - Celine Dion veröffentlicht ihr erstes englischsprachiges Album

"Das ist ein Vietnam-Song. Gibt's für unseren Krieg nicht einmal ein eigenes Lied?"

In seinem Kern ist Jarhead ein Kriegsfilm über Kriegsfilme. Er beginnt mit einer Hommage an "Full Metal Jacket", zeigt eine Aufführung von "Apocalypse Now" vor einem Rudel aufgestachelter Marines und wenn ich "Platoon" gesehen hätte (oder mich erinnern würde), dann würde ich sicher auch Anspielungen auf diesen Film finden. "Jarhead" reflektiert über die in unserer Kultur verankerten Vorstellungen, wie ein Krieg beschaffen ist, was dazu gehört und was nicht, und wie die gezeigten Filmfiguren damit umgehen. Als Meta-Kriegsfilm funktioniert er somit hervorragend. (weiterlesen)

16 December 2005 - 14:05 -- Gimli

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Full Metal Jacket

I wanted to see exotic Vietnam... the crown jewel of Southeast Asia. I wanted to meet interesting and stimulating people of an ancient culture... and kill them. I wanted to be the first kid on my block to get a confirmed kill!


Ich würde dem Film beinahe ohne nachzudenken 10 von 10 Vollmantelgeschoßen geben. Ich sehe ihn da ganz klar auf einer Höhe mit anderen überragenden Werken wie Apocalypse Now, The Thin Red Line und Platoon. Er ist sicherlich nicht schlechter als diese, aber in meinen Augen ganz klar besser als Saving Private Ryan.

Zumindest ermöglicht es die klare Dreiteilung des gesamten Filmes ihn einfach zu beschreiben und zu bewerten. (weiterlesen)

11 August 2005 - 12:05 -- Thanil

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Enemy at the gates


Ich habe gestern abend Enemy at the gates gesehen. Es handelt sich um einen (weiteren) Film, der die Geschehnisse in Stalingrad, Herbst/Winter 1942, portraitiert. Der Film geht unter die Haut. Allein schon die Eröffnungssequenz läßt einem das Blut in den Adern gefrieren.

Wir erleben die Geschehnisse hauptsächlich durch die Augen eines jungen sowjetischen Wehrdienstleistenden (gespielt von Jude Law), der anfangs zusammen mit hunderten weiteren unerfahrenen Rekruten in Viehwagons an die Front gekarrt wird. Am Fluss von Stalingrad öffnen sich die Wagontüren, und wir sehen nur die Gesichter der Neuankömmlinge: völlige Panik, Angst und Verzweiflung. Wir hören zwar das Gedonner der Front, aber wir sehen nur diese Augen und panikverzerrten Gesichter. Wie die Viecher vor der Schlachtbank versuchen sich einige zu drücken, die anderen taumeln völlig desorientiert aus den Eisenbahnwagons. Andere Soldaten, deren Aufgabe es ist, die Neuankömmlinge auszurüsten und an die Front zu bringen, zwingen die Rekruten mit Waffengewalt, Geschrei und viel Gewalt raus. Dann sehen wir, wohin die Reise geht: die Soldaten müssen auf kleinen Booten vollgezwängt über den Fluss, der unter ständigem Artilleriebeschuss und Flugzeugangriffen der deutschen Wehrmacht steht. Im Hintergrund sieht man die brennenden Ruinen von Stalingrad. Die Rekruten werden in die Boote getrieben, die Boote legen ab, in einer endlosen Kette über den Fluss. Ständig werden Boote versenkt, deutsche Flugzeuge greifen im Tiefflug an und zerfetzen mit ihrem Kugelhagel reihenweise Boote und Menschen. Viele der russischen Soldaten wollen fliehen, indem sie sich in die Fluten stürzen, doch sie werden durch ihre Aufseher in den Rücken geschossen, um eine Massenflucht zu verhindern. (weiterlesen)

Externe Quellen für 'Kriegsfilm'

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