Übersicht für: 'analyse'

07 September 2008 - 13:39 -- Craggan

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Ode an das Arschgeweih

(anlässlich einer Radtour entlang dem Münchener Flaucher)

Arschgeweih! Du: Arschgeweih!
liegst Du auch eher hinten frei
warst Du einmal ganz vorn dabei,
Arschgeweih, Du - Arschgeweih

Über dem Tanga eingeritzt,
lächeltest Du mir zu verschmitzt.
Wie häufig habe ich geschwitzt
Sah ich den Ort, an dem Du sitzt.

Arschgeweih, oh Arschgeweih,
Ich sag' es offen Dir - verzeih!
Heut gehst Du mir am Arsch vorbei,
Arschgeweih, oh Arschgeweih.


Einst galt'st Du als Erotiktempel
heut' bist Du nur Proletenstempel
hängst lustlos schlapp über die Hose
als tätowierte Gürtelrose

Arschgeweih, ach Arschgeweih
es hilft kein Zetern, kein Geschrei!
Du Bist Geschichte - einerlei
Arschgeweih, ACH! Arschgeweih



22 January 2008 - 18:06 -- Nichtraucher

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12 Dinge, die mich online nerven:

1. News-Seiten, die versuchen auf Teufel komm raus Klicks zu produzieren, indem sie banalste Artikel und die beliebten kleinen Tests auf möglichst viele Seiten verteilen. Für jede neue Frage, für jedes Foto mit einer dürren Textzeile muss geklickt werden. So stottert man im Schneckentempo durch Content, der auch auf einer Seite unterzubringen und dort sekundenschnell zu erfassen wäre. Schlimme Beispiele: Die SPON-Rubrik "Eines Tages" und die Quizzes der SZ.

2. Links in Weblogs, die im selben Fenster wie das Blog aufgehen. Wenn man dort etwas rumliest und dann das Fenster instinktiv wieder schließt, ist das Blog weg und wenn die Link-Seite länger lädt, hat man nichts, um es in der Zwischenzeit zu lesen. Wenn ich beim Lesen eines Buches ein zweites Buch hinzuziehe, um etwas nachzuschlagen, stell ich das Buch, das ich gerade lese, auch nicht wieder ins Regal zurück, sondern lege das zweite Buch neben das aktuelle Buch, verdammt!

3. "Großansichten" von Vorschaubildern in Webshops, die exakt so groß sind wie die Vorschaubilder.

4. Javascripte auf Websites, die verbieten, die Seite per "Zurück"-Button wieder zu verlassen, sondern stattdessen die Seite immer wieder neu laden. Wer sowas programmmiert, dem gehören ein paar aufs Maul, ganz kurz und kompromisslos. Das ist, als würde sich ein Ladenbesitzer vor die Tür stellen und mich nicht wieder aus seinem Laden raus lassen wollen. Da würde ich dann auch handgreiflich werden.

5. YouTube-Kommentatoren, die etwas als "Fake" enttarnen. Zu verbieten ist auch das Wort "photoshopped".

6. Foren, die nicht durchscrollbar sind, sondern in komischen Baumstrukturen aus dem 18. Jahrhundert angezeigt werden, wo jeder Beitrag angeklickt werden will, um gelesen zu werden. Wer hat für sowas die Zeit?? (weiterlesen)

09 May 2007 - 19:54 -- Sunny

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The Truman Show und die so genannten "Gated Communities"

Der Film „The Truman Show“ handelt von einer Reality TV Sendung, die innerhalb einer extra dafür errichteten Stadt namens Seahaven spielt.

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Panoramablick auf Seaside (Florida), dem Drehort der Truman Show



Seahaven und deren Einwohner wurden einer typischen amerikanischen Kleinstadt der 50er Jahre nachempfunden. Diese Zeit ist den Amerikanern als die goldene Zeit in Erinnerung und so werden der Ort und seine Bewohner auch dargestellt. Die Darstellerin von Trumans Ehefrau spricht am Anfang des Filmes über das Leben in Seahaven und ihrer Meinung ist es ein sehr nobles und glückliches Leben. Ein jeder kennt sich, man grüßt sich, alles ist sauber und nirgends findet man unglückliche, arme oder gar kriminelle Menschen.

Man findet viele Parallelen zu den Gated Communities aus dem heutigen Amerika. Dort versucht man auch teilweise diese goldenen Zeiten wieder aufleben zu lassen, indem man sich von den sozial „niedrigeren“ Schichten abgrenzt. Aber nicht nur das Innenleben erinnert daran, auch von außen ist Seahaven durch die Wände des Studios abgeschottet. (weiterlesen)

Externe Quellen für 'analyse'

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