Übersicht für: 'deutscher film'

17 June 2006 - 15:22 -- Nichtraucher

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Nichtrauchers WM-Muffel-TV-Tipps (NRWMMTVT)


Sonntag, 20.15 Uhr, Sat1: Sonnenallee
Erfolgreicher Ostalgiestreifen, den ich noch nicht gesehen habe. Ich habe so das Gefühl, dass ich ihn zu albern finden könnte, aber viele fanden ihn sehr sehenswert, daher sei er mal an dieser Stelle empfohlen. Immerhin spielt Detlef Buck und die irgendwie kultige Katharina Thalbach mit. (weiterlesen)

06 December 2005 - 09:56 -- Celebrian

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Napola


Vor ein paar Tagen habe ich mir Napola angesehen, einen zurückhaltend kritisierten Film vom letzten Jahr (die Meinungen waren meist vorsichtig lauwarm, mit entweder wohlwollendem oder säuerlichem Unterton). Der Film möchte anhand des Einzelschicksals eines etwa Siebzehnjährigen einen Blick in die Nationalpolitische Erziehungsanstalt des 3. Reichs werfen. Es ist in erster Linie ein Internatsfilm geworden, die NS-Kritik kommt für manche Rezensenten zu kurz. In meinen Augen ist das eher ein Vorteil: wenn ein Film in erster Linie etwas kritisieren will, läuft er Gefahr, vom Kunst- ins Predigtfach zu wechseln. Und es ging mir da ähnlich wie beim Untergang (den ich gut fand, Asche auf mein Haupt): die Geschehnisse selbst sind Kritik genug, eindringlicher vielleicht sogar als eine überzeichnende Moralkeule. (weiterlesen)

02 December 2005 - 14:03 -- Thanil

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Der Totmacher - keine Theorie des Serienmords

...einmal seiner Anonymität beraubt keinerlei Schrecken mehr für die Gesellschaft


But now for something completely different. Ich habe vorgestern abend auf Morgis TV-Tipp hin Der Totmacher mit Götz George geguckt. Ja, es war ein guter Film, sicher sehr überdurchschnittlich für deutsche Produktionen, und George zeigt in diesem Kammerspiel, dass er mit Sicherheit einer der besten Schauspieler überhaupt ist. Das war fesselnd. Aber dennoch fehlte mir in dem Film irgendetwas, was ihn zu einem großartigen Film gemacht hätte. (weiterlesen)

06 October 2005 - 12:59 -- Nichtraucher

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Wissenswertes über "Das Boot"


Das Boot sollte eigentlich ein Hollywoodfilm werden, Bavaria, die die Filmrechte hielten, trauten sich eine Produktion dieser Größenordnung nicht zu und hatten sich in Columbia Pictures einen finanzstarken Partner gesucht. John Sturges (Gesprengte Ketten, Eisstation Zebra und viele mehr) reiste mit einer Crew an, aber bekam sich mit Lothar Günter-Buchheim, dem Buchautor, derart in die Wolle, dass er nach fast einem Jahr Vorbereitungen das Projekt hinwarf. Robert Redford hätte dabei übrigens den Kaleun gespielt. Schwer vorstellbar. Buchheim muss ein unausstehlicher Menschenfeind sein, auch Petersen lässt im Audiokommentar durchblicken, dass er es mit ihm nicht leicht hatte, aber in diesem Fall muss man ihm wohl dankbar sein.

Eine Weile ruhte das Projekt, dann kam eine zweite US-Crew unter einem ebenfalls bekannten Regisseur, aber ich komm grad nicht auf den Namen. Diesmal sollte Paul Newman den Kaleun spielen, das wird ja immer besser. Dieser Anlauf versandete, weil Columbia das Budget zusammengestrichen hatte und schließlich fragte Bavaria Wolfgang Petersen, ob er nicht Interesse hätte. Es sollte nun eine rein deutsche Produktion werden, auf deutsch und nur mit deutschen Schauspielern. Durch die Idee mit der TV-Langversion als Zweitverwertung kam das nötige Geld zusammen und man legte los, mit nichts als der Vision, den größten, realistischsten und besten U-Boot-Film aller Zeiten zu drehen. (weiterlesen)

Externe Quellen für 'deutscher Film'

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