Übersicht für: 'western'

07 December 2005 - 12:55 -- Wetterhexe

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Was man macht, wenn man von einem Indianerpfeil getroffen wird


Man braucht erstmal einen Mitreisenden, wobei man das sicher auch alleine hinkriegt. Oder auch nicht, denn man braucht natuerlich auch Teufelswasser und zwar nicht zu wenig. Ein wirklich gutes Messer und eine Hand voll Schiesspulver. Ein Streichholz und einen Zigarillo oder aehnliches. Unerlaesslich ist ein Baumstamm oder aber doch mindestens ein Stein, nicht zu gross, nicht zu klein. Zum Anlehnen geeignet. Ein paar dreckige Lieder sollte man auch auf Lager haben, eines reicht auch, leiert sich aber eben schneller aus. ... Wobei man das ja eh nicht mehr mitkriegt, weil man ja verteufelt viel Wasser getrunken hat. Und natuerlich braucht's einen Pfeil. Nicht vergiftet, dann waere ja aller Aufwand umsonst. Aber einen, dessen Pfeilspitze im Fleisch stecken bleibt, nachdem er die Lederweste durchdrungen hat. Also hinten darf auf gar keinen Pfall, aeh Fall, der Pfeil rausschauen. Oh, und natuerlich eine Schusswaffe, nicht zu klein und nicht zu gross, so, dass man den Griff als Hammer einsetzen kann. (weiterlesen)

15 August 2005 - 10:07 -- Nichtraucher

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Don't call it a Western!

Irgendwie sieht die Perspektive schief aus...?


Ein weiteres Meisterwerk aus den letzten Tagen der Technicolor-Ära, ein klassischer Edelwestern, der aber nie den ganz großen Bekanntheitsgrad erreichte wie andere Genreklassiker und der ihm doch zustände, denn "Big Country" braucht sich hinter diesen nicht zu verstecken. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass der Film so oft gar nicht wie ein Western wirkt, die klassischen Westernelemente des Kampfes zwischen Gut und Böse oder der Eroberung des Westens werden kaum ausgespielt. Im Vordergrund des 200-Minuten-Epos' steht das Drama der Akteure und eben das "big country", die staubtrockene, endlose Weite im Südwesten der USA. So erinnerte mich der Film auch oft an "Giganten" oder "Gone with the wind", er bedient sich eher der Bildsprache dieser Monumentalstreifen, seiner Szenerie angemessen, denn weiß Gott, es ist ein "weites Land"!


Endlos wie ein Ozean aus Staub und Gras brütet das Land unter der Sonne des Südens, wie winzige Inseln wirken die weit verstreuten Ansiedlungen, verloren geradezu. Die Kamera schwelgt bereits in der allerersten Einstellung in den ungeheuren Dimensionen und stellt von Anfang an die Verhältnisse klar: aus großer Distanz gefilmt wirkt die Postkutsche, die durch den Titelspann zieht, wie ein Gefährt aus dem Flohzirkus, das Städtchen, das ihr Ziel ist, wie eine Spielzeugkulisse und die Menschen dort wie Ameisen. Fast zögerlich folgt der Fokus der Kutsche und wir sehen Gregory Peck als Ostküstengentleman John McKay mit steifen Knochen aussteigen, eine schier endlose Fahrt ist zu Ende. Gerade im Westen angekommen wird er schon zur Zielscheibe des Spotts, in seinem grauen Anzug und der stutzerhaften Melone. Steve Leech, ein grimmiger Charlton Heston, Vorarbeiter der Terrill-Ranch, erlöst ihn und schafft ihn samt Koffer und Hutkarton in die Arme von McKays Verlobter, der Rancherstochter Pat. Es gibt eine kussreiche Wiedersehensszene, Pat verliebte sich während ihres Bildungsaufenthaltes in Baltimore in den schmucken Erben einer Reederei, und nun soll die Hochzeit standesgemäß hier draußen, auf der Ranch ihres Vaters, gefeiert werden. (weiterlesen)

Externe Quellen für 'western'

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